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Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht aktuelle Zahlen zur Zeitarbeit.

Beschäftigungsrückgang durch konjunkturelle Flaute und Personalengpässe.

Halbjahreszahlen Zeitarbeit 2019

Kürzlich ist die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) herausgegebene Publikation „Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit“ in ihrer neuesten Ausgabe erschienen, die einen detaillierten Überblick über relevante Daten und Zahlen der Branche beinhaltet. Im Jahresdurchschnitt 2018 waren demnach rund eine Million Zeitarbeitnehmer in Deutschland beschäftigt. Somit nahm ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32.000 (-3 Prozent) ab, so dass der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Beschäftigten auf 2,6 Prozent sank. Sebastian Lazay, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), kommentiert die neuen BA-Zahlen wie folgt:

„Die Personaldienstleister mussten schon seit Längerem rückläufige Zahlen bei den Beschäftigten feststellen, weshalb die Branche auch als Frühindikator gilt. Bei differenzierter Betrachtung sehen wir allerdings einen zweigeteilten Markt: Auf der einen Seite Rückgänge sowohl im industriellen als auch im geringqualifizierten Bereich. Demgegenüber stehen der höherqualifizierte Bereich und der Dienstleistungssektor, aus dem unsere Mitglieder sogar Zuwächse melden. In Teilen ist die Situation also schon angespannt.

Für die Rückgänge der Zeitarbeitskräfte sind aus meiner Sicht zwei Faktoren ausschlaggebend: Zum einen die unsichere Auftragslage der Kundenunternehmen, bedingt durch die derzeitige konjunkturelle Eintrübung, und zum anderen die branchenübergreifenden Personalengpässe, bedingt durch den demografischen Wandel. Erschwerend kommen die jüngsten gesetzlichen Neuregelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes hinzu, die es der Zeitarbeitsbranche schwer machen, ihre Kernkompetenz auszuüben, nämlich sowohl für gut- als auch für weniger qualifizierte Menschen einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Zumindest in diesem Punkt könnte die Politik nachbessern und aufhören, die Branche immer weiter zu regulieren und sie stattdessen als unverzichtbaren Bestandteil des deutschen Arbeitsmarktes begreifen.“

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