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Trotz Digitalisierung immer mehr Routinearbeit

Eine aktuelle Studie zum Arbeitsalltag des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) zeigt, dass Beschäftigte mit Hochschulabschluss zunehmend Jobs ausüben, die durch Routinen geprägt sind. Gaben im Jahr 1979 lediglich 18 Prozent der befragten Akademiker an, dass sie oft Routineaufgaben bei der Arbeit erledigen, waren es nun bereits 23 Prozent. Es lässt sich also kein Trend erkennen, dass durch den digitalen Wandel Routinetätigkeiten aus dem Arbeitsalltag verschwinden. Zwar nehmen in Folge der zunehmenden Automatisierung die Anforderungen an die Beschäftigten mit Hochschulabschluss insgesamt zu, doch gehören Routineaufgaben wie die Pflege von Datenbanken oder die Einstellung einer Fertigungsmaschine immer häufiger zu ihrem Arbeitsalltag.

Routineanteil bei der Arbeit steigt bei Erwerbstätigen aller Qualifikationsniveaus an

Nicht nur bei den Akademikern, sondern auch bei den Beschäftigten anderer Qualifikationsniveaus ist gemäß der IW-Studie ein zunehmender Routineanteil bei ihrer Arbeit zu verzeichnen. So üben mittlerweile 64 Prozent der Erwerbstätigen ohne Berufsabschluss oftmals solche Tätigkeiten aus und somit deutlich mehr als im Vergleichsjahr 1979, als es 54 Prozent waren.

Bedarf für menschliche Routinearbeit trotz Digitalisierung

Die Zahlen des IW machen deutlich, dass Digitalisierung und Automatisierung nicht dazu führen, dass die Routinetätigkeiten zunehmend von Maschinen übernommen werden, während Beschäftigte vorrangig kreative Aufgaben leisten. Der Bedarf für menschliche Routinearbeit ist also mehr denn je vorhanden, auch und gerade in Zeiten des digitalen Wandels.

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