Viele Menschen stehen kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung – und schaffen es aus unterschiedlichen Gründen nicht, sie abzuschließen. Vielleicht war die Ausbildung zu theoretisch, der Betrieb passte nicht, oder das Leben kam einfach dazwischen. Doch das bedeutet nicht, dass du ohne Chancen dastehst! Du hast bereits gelernt, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und dich im Berufsalltag zurechtzufinden. Genau das ist wertvolle Erfahrung – und sie zählt oft mehr als ein Zeugnis.

Erfahrung zählt – oft mehr als ein Abschluss

Ein fehlender Abschluss sagt wenig darüber aus, was du kannst. Arbeitgeber wissen, dass praktische Erfahrung, Zuverlässigkeit und Motivation im Alltag oft wichtiger sind als Schulnoten. Wer mehrere Ausbildungsjahre geschafft hat, kennt die Abläufe im Betrieb, weiß, wie man mit Kolleg:innen umgeht, und kann Aufgaben eigenständig erledigen. Das sind Stärken, die du selbstbewusst betonen solltest.

Gerade in der Zeitarbeit, im Handwerk, in der Pflege oder in der Logistik suchen viele Unternehmen Menschen, die anpacken und mitdenken. Wenn du deine praktischen Kenntnisse richtig darstellst, hast du hervorragende Chancen auf einen festen Job.

Tipp: Mach dir eine Liste mit Tätigkeiten, die du in deiner Ausbildung oder in früheren Jobs regelmäßig erledigt hast. Das sind deine praktischen Kompetenzen – und die solltest du konkret benennen.

So betonst du deine Praxis – statt den fehlenden Abschluss

Sprich offen an, dass du deine Ausbildung fast abgeschlossen hast, aber richte den Fokus sofort auf das, was du gelernt hast. Du kannst den Satz etwa so formulieren:

„Ich habe meine Ausbildung als Anlagenmechaniker bis ins dritte Lehrjahr absolviert und dadurch umfassende praktische Kenntnisse in Montage, Wartung und Kundenbetreuung gesammelt.“

Damit machst du deutlich: Du hast gearbeitet, gelernt und Verantwortung übernommen – auch ohne Zeugnis. Vermeide negative Formulierungen wie „abgebrochen“ oder „nicht geschafft“. Sag lieber: „nicht abgeschlossen“ oder „bis ins letzte Lehrjahr absolviert“.

Drei überzeugende Formulierungen für dein Anschreiben

  • „Ich bringe praktische Erfahrung aus fast drei Jahren Ausbildung mit und bin sofort einsatzbereit.“
  • „In meiner bisherigen Tätigkeit habe ich gelernt, selbstständig und lösungsorientiert zu arbeiten.“
  • „Ich möchte meine Kenntnisse nun gezielt im Berufsalltag einsetzen und mich weiterentwickeln.“

Wie du den Abbruch der Ausbildung erklärst – ehrlich, aber positiv

Viele Bewerber:innen wissen nicht, wie sie den Abbruch ihrer Ausbildung im Gespräch ansprechen sollen. Wichtig ist: Sei ehrlich, aber bleib konstruktiv. Du musst dich nicht rechtfertigen – es reicht, wenn du erklärst, was du daraus gelernt hast und warum du jetzt neu durchstarten möchtest.

So kann das klingen:

  • „Ich habe meine Ausbildung damals aus persönlichen Gründen nicht abgeschlossen, aber in dieser Zeit wertvolle Praxiserfahrung gesammelt. Jetzt möchte ich diesen Weg gezielt fortsetzen.“
  • „Mir war schnell klar, dass die Ausbildung in diesem Betrieb nicht optimal zu mir passte. Trotzdem habe ich viel gelernt und möchte dieses Wissen nun im passenden Umfeld einsetzen.“
  • „Die Ausbildung hat mir gezeigt, dass mir praktische Arbeit liegt. Deshalb suche ich jetzt eine Tätigkeit, bei der ich meine Erfahrung direkt einbringen kann.“

Solche Formulierungen wirken ehrlich, reflektiert und motiviert – und genau das überzeugt Arbeitgeber.

Bewerbungsstrategien ohne Abschluss

1. Stärken im Lebenslauf sichtbar machen

Dein Lebenslauf sollte deine Erfahrung klar betonen. Liste deine Tätigkeiten detailliert auf – etwa: „Montage von Bauteilen“, „Kundenberatung“, „Warenannahme und -prüfung“. Verwende aktive Verben wie installiert, unterstützt, koordiniert oder organisiert. Das zeigt, dass du praktisch denkst und anpacken kannst.

2. Referenzen und Nachweise nutzen

Ein kurzes Empfehlungsschreiben vom Ausbilder oder Meister kann deine Bewerbung deutlich stärken. Darin sollten Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit erwähnt werden. Auch Arbeitszeugnisse aus Nebenjobs oder Praktika helfen, dein Engagement zu unterstreichen.

3. Ehrlich, aber selbstbewusst auftreten

Wenn du über deinen beruflichen Weg sprichst, zeig, dass du Verantwortung übernimmst und dich weiterentwickeln möchtest. Ein Satz wie „Ich habe gelernt, was mir beruflich wichtig ist, und möchte jetzt neu starten“ zeigt, dass du reflektiert und entschlossen bist.

Weiterbildung und Zeitarbeit als Sprungbrett

Zeitarbeit kann für dich ein idealer Neustart sein. Du bekommst schnell Praxiserfahrung, lernst verschiedene Unternehmen kennen und findest heraus, welcher Job wirklich zu dir passt. Viele Zeitarbeitskräfte werden nach einiger Zeit übernommen – besonders, wenn sie engagiert sind und zuverlässig arbeiten.

Auch Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein wichtiger Baustein. Du kannst Teilqualifikationen absolvieren oder gezielt Kurse besuchen, um deine Kenntnisse zu erweitern. Viele Personaldienstleister unterstützen dich dabei – durch finanzielle Förderung oder passende Schulungen.

Tipp: Frag bei deinem Personaldienstleister aktiv nach Fortbildungsangeboten. Schon ein kurzer Kurs kann deine Chancen deutlich erhöhen.

Bewerbungsgespräch: Mit Praxiswissen überzeugen

Im Vorstellungsgespräch kommt es darauf an, deine Erfahrung lebendig zu schildern. Sprich über konkrete Aufgaben, nicht nur über allgemeine Tätigkeiten. Sag zum Beispiel:

„Ich habe in meiner Ausbildung regelmäßig Maschinen gewartet, Werkzeuge vorbereitet und Material geprüft. Dadurch kenne ich viele Abläufe aus der Praxis.“

So beweist du: Du weißt, wovon du sprichst. Betone außerdem deine Lernbereitschaft und dein Verantwortungsbewusstsein. Arbeitgeber schätzen Menschen, die offen sind und sich weiterentwickeln möchten.

Fazit: Ohne Abschluss, aber mit Plan – du hast viele Chancen

Ein fehlender Abschluss ist kein Hindernis, wenn du deine Stärken kennst und sie selbstbewusst präsentierst. Du hast Erfahrung, Motivation und den Willen, dich weiterzuentwickeln – und genau das zählt. Wenn du positiv auftrittst und klar zeigst, was du kannst, stehen dir viele Türen offen.

Tipp: Nutze Zeitarbeit oder Weiterbildungen als Sprungbrett. Sie helfen dir, Sicherheit zu gewinnen, dich zu orientieren und langfristig den passenden Beruf zu finden.

Jetzt bewerben – und zeig, was du kannst! Nutze deine Erfahrung als Stärke und starte motiviert in deinen neuen Job.

 

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*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Das Foto und der Text wurden teilweise mit Hilfe von KI erstellt.




Viele Arbeitnehmer sind verunsichert, wenn es um Minusstunden geht. Bedeutet das, dass du am Ende weniger Gehalt bekommst? Oder musst du die Stunden unbedingt nachholen? Gerade in der Zeitarbeit herrscht oft Unsicherheit. In diesem Artikel erfährst du in einfachen Worten, was Minusstunden sind, wann du sie wirklich machen musst – und wann nicht.

Was sind Minusstunden?

Minusstunden entstehen, wenn du weniger arbeitest, als in deinem Vertrag vereinbart ist. Ein Beispiel: Dein Vertrag sieht 35 Stunden pro Woche vor, du kommst aber nur auf 30 Stunden. Die fehlenden fünf Stunden gelten als Minusstunden.

Wichtig ist: Nicht jede fehlende Stunde ist automatisch deine Schuld. Manchmal liegt die Verantwortung beim Arbeitgeber, bei der Einsatzplanung oder daran, dass es im Betrieb kurzfristig keine Arbeit gibt.

Gründe für Minusstunden

Typische Situationen, in denen Minusstunden entstehen können, sind zum Beispiel:

  • Du wirst nach Hause geschickt, weil im Einsatzbetrieb keine Arbeit da ist.

  • Eine geplante Schicht fällt kurzfristig aus.
  • Dein Einsatz endet früher als gedacht.
  • Bei der Planung wurde dir weniger Arbeitszeit eingetragen, als dein Vertrag vorsieht.
  • Du selbst gehst ohne Freistellung früher nach Hause oder nimmst längere Pausen.

Wann musst du Minusstunden ausgleichen?

Ob du Minusstunden wirklich nachholen musst, hängt davon ab, wer dafür verantwortlich ist.

  • Selbst verschuldet: Fehlst du ohne Entschuldigung oder gehst vorzeitig, musst du die Stunden nacharbeiten.

  • Planmäßig weniger Einsatz: Wirst du weniger eingeteilt oder eine Schicht wird abgesagt, liegt das nicht in deiner Verantwortung.

Wann musst du Minusstunden nicht machen?

Viele Arbeitnehmer denken, sie müssten immer nacharbeiten. Doch das stimmt nicht.

  • Keine Arbeit im Einsatzbetrieb: Wenn du nach Hause geschickt wirst, kannst du nichts dafür.

  • Schichtausfall: Fällt die Arbeit aus, darf dir das nicht als Minusstunde angerechnet werden.
  • Planungsfehler: Wirst du nicht ausreichend eingeplant, ist das Sache deines Arbeitgebers.

In diesen Fällen trägt dein Arbeitgeber – also dein Personaldienstleister – das Risiko.

Minusstunden und Arbeitszeitkonto

In vielen Zeitarbeitsverträgen gibt es ein Arbeitszeitkonto. Dort werden Überstunden und Minusstunden gesammelt. Das sorgt für Flexibilität, weil Mehrarbeit ausgeglichen werden kann und du bei Schichtausfällen nicht sofort Nachteile hast. Dein Personaldienstleister sorgt dafür, dass dieses Konto fair geführt wird.

Die Rolle des Personaldienstleisters

Gerade in der Zeitarbeit profitierst du von einem starken Vorteil: Dein Arbeitgeber ist nicht der Einsatzbetrieb, sondern der Personaldienstleister.

Das bedeutet für dich:

  • Dein Vertrag läuft auch dann weiter, wenn ein Kunde keine Arbeit mehr hat.

  • Dein Ansprechpartner kümmert sich darum, dass du nicht unverschuldet mit Minusstunden belastet wirst.
  • Wenn ein Einsatz endet, sucht der Personaldienstleister aktiv nach einer neuen Stelle für dich.

Kurz gesagt: Dein Personaldienstleister ist dein Partner und sorgt für Sicherheit.

Tipps für den Umgang mit Minusstunden

Damit du den Überblick behältst, helfen dir diese Schritte:

  1. Arbeitszeiten dokumentieren – führe ein eigenes Protokoll.

  2. Frühzeitig Rücksprache halten – kläre offene Fragen sofort mit deinem Ansprechpartner.
  3. Offen für Lösungen bleiben – manchmal lassen sich Stunden einfach durch eine andere Schicht ausgleichen.

FAQ: Häufige Fragen zu Minusstunden

Darf mein Arbeitgeber einfach Minusstunden eintragen?
Nein, nur wenn du die Stunden wirklich verschuldet hast.

Was passiert, wenn mein Einsatzbetrieb mich nach Hause schickt?
Dann bist nicht du verantwortlich, sondern dein Arbeitgeber – also dein Personaldienstleister.

Kann ich Minusstunden mit Überstunden ausgleichen?
Ja, genau dafür gibt es in vielen Verträgen das Arbeitszeitkonto.

Bekomme ich weniger Gehalt, wenn ich Minusstunden habe?
Nur dann, wenn du sie selbst verschuldet hast und sie nicht ausgleichst. In allen anderen Fällen bleibt dein Gehalt sicher.

Fazit

Minusstunden sind kein Grund zur Sorge. Entscheidend ist, wie sie entstehen.
– Hast du selbst schuld, musst du sie nachholen.
– Entstehen sie durch fehlende Arbeit oder Planung, darfst du keine Nachteile haben.

Gerade in der Zeitarbeit bist du durch deinen Personaldienstleister gut geschützt. Er sorgt für faire Lösungen, neue Einsätze und ein sicheres Arbeitsverhältnis.

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Manchmal läuft der Morgen ganz anders als geplant: Du wachst krank auf, fühlst dich schwach – und vergisst, dich beim Arbeitgeber zu melden. Keine Panik! Das kann jedem passieren. Wichtig ist, dass du jetzt schnell reagierst. Hier erfährst du Schritt für Schritt, was du tun musst, welche Folgen drohen und wie du so etwas in Zukunft vermeidest.

1. Schnell reagieren – sofort Bescheid geben

Wenn du krank bist, musst du deinem Arbeitgeber sofort mitteilen, dass du nicht zur Arbeit kommen kannst – am besten noch vor Arbeitsbeginn.
Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt völlig.

Tipp:
„Ich bin heute krank und gehe zum Arzt. Die Krankmeldung reiche ich nach.“

Wenn du über eine Zeitarbeitsfirma arbeitest, gilt: Dein Arbeitgeber ist die Zeitarbeitsfirma, nicht der Einsatzbetrieb. Melde dich also immer direkt dort.

2. Krankmeldung nachreichen – so geht’s richtig

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) musst du spätestens am vierten Krankheitstag einreichen. Manche Firmen wollen sie schon früher – das steht im Arbeitsvertrag.

So gehst du vor:
– Ruf beim Arzt an und bitte um eine rückwirkende Krankschreibung (bis zu 3 Tage möglich).
– Die Krankmeldung wird digital an deine Krankenkasse übermittelt (eAU).
– Sag zusätzlich deiner Zeitarbeitsfirma Bescheid, dass du krankgeschrieben bist.

Mehr zu deinen Rechten:
„Kündigungsschutz in der Zeitarbeit – welche Rechte du wirklich hast“

3. Wenn du dich gar nicht meldest – das kann passieren

Wenn du dich weder meldest noch eine Krankmeldung abgibst, kann das Folgen haben:

  • Abmahnung wegen Verletzung der Meldepflicht

  • Lohnkürzung für Tage ohne Nachweis
  • Im Wiederholungsfall sogar Kündigung

Aber: Einmal vergessen ist kein Weltuntergang. Ehrlich erklären, nachreichen und freundlich bleiben – das hilft fast immer.

4. So behältst du den Überblick

Krankheit kann jeden treffen. Mit ein paar Tricks bleibst du organisiert:

  • Speichere die Nummer deines Arbeitgebers im Handy.

  • Notiere dir eine kleine Checkliste:
    „1. Anrufen – 2. Arzt – 3. Krankmeldung schicken“
  • Nutze Erinnerungsfunktionen im Handy, um nichts zu vergessen.

Mehr digitale Helfer findest du hier:
„Das Handy als Jobhelfer – 5 Apps, die dir den Arbeitsalltag erleichtern“

5. Zeitarbeit – sicher auch bei Krankheit

Zeitarbeit ist oft stabiler, als viele denken. Du bist fest angestellt – mit Anspruch auf Lohnfortzahlung und Kündigungsschutz. Auch wenn du im Einsatzbetrieb ausfällst, bleibt dein Arbeitsverhältnis beim Personaldienstleister bestehen. Das gibt Sicherheit – selbst in schwierigen Situationen.

FAQ – Häufige Fragen

Muss ich mich jeden Tag neu krankmelden?
Nein. Du meldest dich einmal krank und gibst an, wie lange du voraussichtlich fehlst. Nur bei Verlängerung brauchst du eine neue Bescheinigung.

Kann der Arzt rückwirkend krankschreiben?
Ja, bis zu drei Tage rückwirkend – wenn es medizinisch nachvollziehbar ist.

Ich bekomme keinen Arzttermin – was tun?
Ruf sofort beim Arbeitgeber an, erkläre die Situation und reiche die Bescheinigung nach, sobald du beim Arzt warst.

Zeitarbeit: Wen muss ich informieren – Einsatzbetrieb oder Zeitarbeitsfirma?
Immer zuerst die Zeitarbeitsfirma, sie ist dein Arbeitgeber.

Fazit: Ehrlich bleiben, schnell handeln, ruhig bleiben

Eine vergessene Krankmeldung ist kein Drama. Wichtig ist, dass du ehrlich bist und die Bescheinigung nachreichst. Mit etwas Organisation vermeidest du solche Pannen – und zeigst, dass du zuverlässig bist.

Tipp: Speichere die Nummer deines Disponenten jetzt gleich im Handy!

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Mobbing trifft Zeitarbeitnehmer oft besonders hart. Du bist neu im Team, nicht fest im Einsatzbetrieb angestellt und musst dich zusätzlich beweisen. Viele denken deshalb, sie müssten Konflikte schweigend ertragen. Doch das Gegenteil stimmt: Du hast Rechte und musst dir Mobbing im Einsatz nicht gefallen lassen.

In diesem Artikel erfährst du:
– wie du Mobbing im Einsatz erkennst,
– welche Schritte du sofort gehen kannst,
– warum dein Personaldienstleister dein wichtigster Ansprechpartner ist,
– und wie du deine Position im Team stärkst.

Mobbing im Einsatz erkennen

Mobbing zeigt sich selten offen. Gerade als Zeitarbeiter wirst du manchmal subtil ausgeschlossen. Typische Situationen sind:
– Dein Vorarbeiter macht abwertende Bemerkungen über deine Arbeit.
– Kollegen lassen dich bewusst außen vor, weil du „nur Leiharbeiter“ bist.
– Fehler werden dir zugeschoben, um andere zu entlasten.
– Du bekommst immer wieder die unbeliebtesten Aufgaben.

Wichtig: Einmalige Konflikte sind kein Mobbing. Wiederholen sich solche Vorfälle, solltest du handeln.

Sofortmaßnahmen für Zeitarbeitnehmer

Wenn du Mobbing im Einsatz erlebst, helfen dir diese drei Schritte sofort:

1. Grenze setzen
Reagiere klar und bestimmt: „Bitte sprich respektvoll mit mir.“ – kurze, sachliche Aussagen wirken oft stärker als Gegenangriffe.

2. Vorfall dokumentieren
Notiere dir Datum, Uhrzeit, beteiligte Personen und was passiert ist. So hast du Beweise, wenn du Unterstützung brauchst.

3. Personaldienstleister einschalten
Dein Arbeitgeber ist die Zeitarbeitsfirma, nicht der Einsatzbetrieb. Dein Ansprechpartner dort ist verpflichtet, dir zu helfen und das Problem zu klären.

Unterstützung in der Zeitarbeit – deine Rechte

Viele Zeitarbeitnehmer glauben, sie müssten Mobbing aushalten, um ihren Einsatz nicht zu verlieren. Das ist ein Irrtum. Du hast Rechte:

– Dein Personaldienstleister muss und wird dich schützen.
– Ein Betriebsrat im Einsatzbetrieb oder in deiner Zeitarbeitsfirma kann dir helfen.
– Gewerkschaften und externe Beratungsstellen stehen dir zur Seite.

Du bist nicht allein – hol dir Hilfe, bevor die Situation eskaliert.

Konflikte auf Montage entschärfen

Gerade auf Montage oder in wechselnden Teams entstehen oft Spannungen. So bleibst du stark:

– Zeige Professionalität: Sei pünktlich, zuverlässig und freundlich.
– Finde Verbündete: Suche Kollegen, die dich unterstützen.
– Kommuniziere klar: Wiederhole Anweisungen, um Missverständnisse zu vermeiden.
– Setze gesunde Grenzen: Hilfsbereit ja, aber nicht um jeden Preis.

Fazit: Stärke zeigen, Hilfe nutzen, Grenzen setzen

Mobbing im Einsatz ist kein persönliches Versagen. Es zeigt, dass im Team etwas nicht stimmt – nicht, dass du falsch bist. Mit klaren Schritten, guter Dokumentation und der Unterstützung deiner Zeitarbeitsfirma kannst du dich schützen.

Wichtig: Du bist Zeitarbeitnehmer, aber kein Arbeitnehmer zweiter Klasse. Dein Arbeitgeber steht in der Pflicht, dir ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten.

FAQ zum Thema „Mobbing im Einsatz“

Habe ich als Zeitarbeitnehmer Rechte bei Mobbing?
Ja. Dein Arbeitgeber ist die Zeitarbeitsfirma. Sie muss dich vor Mobbing schützen und für eine Lösung sorgen.

An wen wende ich mich zuerst?
Immer an deinen Ansprechpartner beim Personaldienstleister. Er ist verpflichtet, deine Interessen durchzusetzen.

Kann ich auch den Betriebsrat im Einsatzbetrieb ansprechen?
Ja. Wenn es dort einen Betriebsrat gibt, kannst du dich zusätzlich dorthin wenden.

Was ist, wenn das Mobbing nicht aufhört?
Dann solltest du externe Hilfe nutzen: Gewerkschaften, Beratungsstellen oder auch die Arbeitsaufsicht können dich unterstützen.

 

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Du suchst nach der Schule einen spannenden Ausbildungsplatz? Du arbeitest gerne mit Menschen, willst Verantwortung übernehmen und dabei schon gutes Geld verdienen? Dann könnte die Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann (PDK) genau das Richtige für dich sein!

Was macht ein Personaldienstleistungskaufmann eigentlich?

Als Personaldienstleistungskaufmann bist du die Verbindung zwischen Menschen und Unternehmen. Du hilfst dabei, die passenden Mitarbeiter für verschiedene Jobs zu finden. Du planst Einsätze, betreust Kunden, schreibst Stellenanzeigen und bist bei Vorstellungsgesprächen mit dabei.

Du arbeitest also nicht nur am Schreibtisch, sondern bist mitten im Leben. Kein Tag ist wie der andere – das macht den Beruf so abwechslungsreich.

So läuft deine Ausbildung ab

Die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau oder zum -kaufmann dauert in der Regel drei Jahre. Du besuchst die Berufsschule und arbeitest gleichzeitig im Betrieb – das nennt man duale Ausbildung.

Dabei lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Bewerber auswählt
  • Wie man mit Kunden kommuniziert
  • Was beim Thema Arbeitsrecht wichtig ist
  • Wie man Löhne und Gehälter berechnet

Schon im ersten Jahr verdienst du etwa 1.000 Euro im Monat. Im dritten Jahr sind es sogar über 1.200 Euro – je nach Betrieb auch mehr.

Was solltest du mitbringen?

Du brauchst nicht unbedingt ein Top-Zeugnis – wichtiger sind deine Persönlichkeit und dein Interesse an Menschen. Du passt gut zu uns, wenn du:

  • freundlich und offen bist
  • gerne organisierst
  • gut mit Stress umgehen kannst
  • Verantwortung übernehmen willst
  • ein gutes Zahlenverständnis, zum Beispiel für Lohnabrechnungen und Kalkulationen
  • sichere Rechtschreibkenntnisse
  • mindestens einen Schulabschluss wie die mittlere Reife hast

Darum lohnt sich die Ausbildung für dich

Mit dieser Ausbildung hast du tolle Chancen. Du kannst schnell Karriere machen – zum Beispiel als:

  • Personaldisponent
  • Niederlassungsleiter
  • Key Account Manager

Wenn du willst, kannst du später sogar berufsbegleitend studieren – zum Beispiel „Human Resource Management“. Auch ohne Abitur ist das möglich.

Jetzt bewerben und durchstarten!

Du willst einen Beruf mit Zukunft, Abwechslung und guten Aufstiegsmöglichkeiten? Dann starte deine Ausbildung als Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) – und werde Teil eines engagierten Teams, das Menschen und Unternehmen zusammenbringt.

👉 Bewirb dich jetzt und sichere dir deinen Ausbildungsplatz!

Zögere nicht – bewirb dich jetzt direkt bei unserer Geschäftsführerin Dagmar Pohlmann! Schick uns einfach dein Anschreiben, deinen Lebenslauf und deine letzten Zeugnisse per E-Mail an:

📧 d.pohlmann@adevis.de

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und gemeinsam mit dir durchzustarten!

Hier findest du die Jobs, die wir vermitteln.Hier geht´s zu unserem Stellenmarkt.

 

 

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