adevis Berufskompass: Elektroniker für Betriebstechnik: Aufgaben, Voraussetzungen und Einstieg einfach erklärt

adevis Berufskompass | Gewerblich-technischer Beruf

Du interessierst dich für den Beruf Elektroniker für Betriebstechnik und möchtest wissen, welche Aufgaben dich erwarten? Dann findest du hier einen einfachen Überblick. Außerdem erfährst du, wie die Ausbildung abläuft und was du dafür mitbringen solltest. Später liest du auch, welche Wege dir im Beruf offenstehen.

Elektroniker für Betriebstechnik installieren, prüfen und warten Anlagen mit Strom in Industrie, Versorgung mit Strom und Technik im Gebäude. Sie sorgen dafür, dass Maschinen, Antriebe, Anlagen zum Schalten und Systeme zur Versorgung sicher laufen. Deshalb werden sie überall dort gebraucht, wo Strom verteilt, gesteuert und genutzt wird.

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Kurz: Was macht ein Elektroniker für Betriebstechnik?

Ein Elektroniker für Betriebstechnik baut Bauteile für Strom, Leitungen, Antriebe und Anlagen zum Schalten ein. Außerdem nimmt er Systeme in Betrieb, prüft den Schutz und wartet bestehende Anlagen. Kommt es dagegen zu einer Störung, misst er Strom und Spannung. Danach grenzt er den Fehler ein und tauscht defekte Teile aus. Je nach Bereich richtet oder programmiert er zudem Systeme zur Steuerung. Der Beruf ist staatlich anerkannt. Deshalb dauert die Ausbildung in der Regel drei Jahre und sechs Monate.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Elektroniker für Betriebstechnik installieren und warten Anlagen mit Strom.
  • Sie arbeiten an der Versorgung mit Strom, an Maschinen und an Systemen zur Steuerung.
  • Fehlersuche, Messungen und sichere Prüfungen gehören zum Alltag im Beruf.
  • Der Beruf ist in Industrie und Handwerk anerkannt.
  • Die duale Ausbildung dauert meist drei Jahre und sechs Monate.
  • Technisches Wissen, Sorgfalt und ein guter Blick für Sicherheit sind besonders wichtig.
  • Arbeiten mit Strom verlangen klare Regeln zum Schutz und passendes Wissen.
  • Je nach Betrieb können Schicht- oder Montage dazugehören.

Was du über den Beruf Elektroniker für Betriebstechnik wissen musst

Ein Elektroniker für Betriebstechnik kümmert sich um die Stromseite von Maschinen, Anlagen und Systemen zur Versorgung. Dafür verlegst du Leitungen, montierst Schaltgeräte und schließt Motoren an. So sorgst du dafür, dass der Strom sicher an der richtigen Stelle ankommt.

Vor dem Start prüfst du zuerst, ob die Anlage richtig aufgebaut ist. Dabei misst du Strom und Spannung, testest den Schutz und hältst die Werte fest. Erst wenn alles sicher läuft, wird das System freigegeben.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wartung. Dabei prüfst du Anlagen mit Strom in festen Abständen und behebst Störungen. Dafür liest du Pläne für Schaltungen, wertest Meldungen zu Fehlern aus und grenzt die Ursache mit einem klaren Plan ein.

Außerdem arbeitest du je nach Betrieb an Sensoren, Umrichtern oder Systemen zur Steuerung. Dadurch verbindet der Beruf das klassische Elektrohandwerk mit moderner Steuerung und IT.

Welche Aufgaben hat ein Elektroniker für Betriebstechnik?

Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Betrieb. Häufig gehören diese Aufgaben dazu:

  • Unterlagen, Pläne für Schaltungen und Aufträge lesen
  • Elektrische Anlagen und Änderungen planen
  • Kabelwege vorbereiten
  • Leitungen für Energie und Steuersystem verlegen
  • Schaltschränke und Verteiler montieren
  • Schalter, Sicherungen und Schutzgeräte einbauen
  • Motoren und elektrische Antriebe anschließen
  • Sensoren und Aktoren montieren
  • Steuersysteme und Systeme einrichten
  • Maschinen elektrisch in Betrieb nehmen
  • Elektrische Werte messen und beurteilen
  • Regeln zum Schutz und Funktionen zum Schutz prüfen
  • Vorgeschriebene Prüfungen begleiten oder selbst durchführen
  • Meldungen zu Fehlern auslesen und Störungen eingrenzen
  • Defekte Leitungen, Bauteile oder Geräte austauschen
  • Anlagen warten und Ausfällen vorbeugen
  • Änderungen und Reparaturen festhalten
  • Passende neue Teile und Mittel für die Arbeit auswählen
  • Beschäftigte in die Bedienung einweisen
  • Arbeiten mit externen Dienstleistern abstimmen
  • Regeln für Sicherheit und Qualität einhalten

Nicht jede Stelle umfasst alle Aufgaben. In einem Betrieb mit Fertigung kümmerst du dich zum Beispiel vor allem um Maschinen und Wartung. Bei einem Versorger arbeitest du dagegen stärker an Netzen und Verteilern. Im Anlagenbau gehören Montage und der Start beim Kunden häufiger dazu.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Ein Arbeitstag beginnt oft mit einer Übergabe oder einer kurzen Runde im Team. Dabei erfährst du, welche Wartungen geplant sind und ob eine Anlage ausgefallen ist. Außerdem wird geklärt, welche Arbeiten besonders dringend sind.

Bei einer geplanten Installation prüfst du zuerst den Plan für die Schaltung, das Material und den Bereich. Danach montierst du Kabelwege, verlegst Leitungen und schließt die Bauteile an. Gleichzeitig kennzeichnest du die Leitungen und hältst die Unterlagen auf dem aktuellen Stand.

Kommt es zu einer Störung, sprichst du mit den Menschen an der Maschine und prüfst die Meldung. Anschließend gehst du mit einem klaren Plan vor: Du sicherst die Anlage, misst die nötigen Werte und grenzt die Ursache ein. Danach tauschst du defekte Teile aus oder setzt sie nach den Regeln des Betriebs instand.

Nach der Arbeit prüfst du den Schutz und alle wichtigen Funktionen. Danach führst du einen Testlauf durch. Erst wenn die Anlage sicher arbeitet, gibst du sie wieder frei. Zum Schluss hältst du Messwerte, Änderungen und neue Teile fest.

In welchen Bereichen arbeiten Elektroniker für Betriebstechnik?

Industrielle Betriebsanlagen

In einem Betrieb der Industrie wartest du zum Beispiel Maschinen, Linien für die Fertigung und Systeme zur Versorgung. Dabei arbeitest du eng mit Mechanikern, Mechatronikern, Menschen an den Maschinen und dem Team in der Fertigung zusammen.

Versorgung mit Strom

In der Versorgung mit Strom arbeitest du zum Beispiel an Anlagen zum Schalten, an Trafos, Verteilern oder Netzen. Weil hier besondere Gefahren bestehen, gelten hohe Vorgaben für Planung, Freigabe und sicheren Schutz.

Gebäudesystemtechnik

In großen Gebäuden kümmerst du dich dagegen um die Versorgung mit Strom und die Steuerung der Anlagen. Dazu können Licht, Verteiler, Antriebe und Systeme für den Schutz gehören.

Automatisierungs- und Antriebstechnik

Außerdem baust und prüfst du in diesem Bereich Sensoren, Aktoren, Motoren, Umrichter und Systeme zur Steuerung. Je nach Aufgabe richtest du die Systeme ein und hilfst dabei, feste Abläufe zu verbessern.

In welchen Branchen arbeiten Elektroniker für Betriebstechnik?

  • Metall- und Elektroindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Automobilindustrie
  • Chemie- und Pharmaindustrie
  • Lebensmittel- und Getränkeindustrie
  • Versorgung mit Strom und Netzbetrieb
  • Wasser- und Abwasserwirtschaft
  • Technik im Gebäude und Facility Management
  • Verkehrsbetriebe und Bahntechnik
  • Logistik- und Fördertechnik
  • Papier- und Verpackungsindustrie
  • Kunststoffverarbeitung
  • Erneuerbare Energien
  • Kommunale und industrielle Versorgungsbetriebe

Deshalb finden Elektroniker für Betriebstechnik überall dort Arbeit, wo Anlagen mit Strom dauerhaft und sicher laufen müssen.

Wo arbeiten Elektroniker für Betriebstechnik?

  • Hallen für Produktion und Fertigung
  • Schalt- und Betriebsräume
  • Werkstätten
  • Kraftwerke und Versorgungsanlagen
  • Umspann- und Verteilanlagen
  • Technische Gebäudezentralen
  • Außenanlagen und Betriebsgelände
  • Beim Kunden oder auf Montage
  • In schwer zugänglichen oder erhöhten Bereichen

Je nach Einsatzort arbeitest du in der Nähe laufender Maschinen, im Freien oder in Bereichen mit festen Regeln für den Zutritt. Deshalb gehören passende Kleidung zum Schutz und klare Freigaben oft dazu.

Welche Werkzeuge und Technik nutzen Elektroniker für Betriebstechnik?

  • Isolierte Handwerkzeuge
  • Spannungsprüfer und Multimeter
  • Strommesszangen
  • Prüfgeräte für Isolation und Regeln zum Schutz
  • Leitungs- und Fehlersuchgeräte
  • Crimp-, Abisolier- und Presswerkzeuge
  • Laptops, Tablets und Diagnosesoftware
  • Geräte zum Programmieren und Einstellen von Anlagen
  • Pläne für Schaltungen und digitale Systeme für technische Berichte
  • Arbeitsbühnen und Montagehilfen

Deshalb müssen Messgeräte zur Aufgabe und zur jeweiligen Messkategorie passen. Ebenso wichtig ist es, die Ergebnisse richtig zu beurteilen und vollständig festzuhalten.

Was solltest du für den Beruf mitbringen?

  • Gutes technisches Verständnis
  • Interesse an Elektrik und Physik
  • Gute Grundlagen in Mathematik
  • Eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise
  • Ein ausgeprägtes Bewusstsein für Sicherheit
  • Ein sicherer Umgang mit Strom und Anlagen
  • Logisches Denken und eine planvolle Fehlersuche
  • Handwerkliches Geschick
  • Sicheres Erkennen der Farben an Leitungen
  • Konzentration und Geduld
  • Klare Absprachen im Team
  • Bereitschaft, regelmäßig Neues zu lernen
  • Ausreichende Fitness für den jeweiligen Arbeitsplatz
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit, Dienst auf Abruf oder Montage, wenn die Stelle es verlangt

Denn Fehler an Anlagen mit Strom können schwere Folgen haben. Deshalb musst du Regeln konsequent einhalten, Messwerte kritisch prüfen und deine Arbeiten sauber festhalten.

Kannst du ohne Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik arbeiten?

Allerdings ist Elektroniker für Betriebstechnik ein anerkannter Ausbildungsberuf. Für reguläre Stellen für Fachkräfte und selbstständige Arbeiten an Stromanlagen erwarten Unternehmen deshalb meist eine erfolgreiche Ausbildung in diesem oder einem ähnlichen Elektroberuf.

Ohne Abschluss im Elektrobereich darfst du nicht automatisch alle Aufgaben einer Elektrofachkraft übernehmen. In einem Betrieb können jedoch klar begrenzte Hilfsaufgaben möglich sein. Außerdem kommen Aufgaben nach einer passenden Einweisung infrage. Was du übernehmen darfst, hängt dabei von deinem Wissen, der Einweisung, den Gefahren und den Regeln im Betrieb ab.

Wenn du schon passende Praxis hast, führen mehrere Wege zum Abschluss. Möglich sind zum Beispiel eine Ausbildung, eine Umschulung oder eine Teilqualifikation. Außerdem kann unter bestimmten Bedingungen eine Prüfung ohne vorherige Ausbildung passen. Deshalb lohnt sich eine Beratung bei der Kammer, der Arbeitsagentur oder einem Betrieb mit Ausbildung.

Wie läuft die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik ab?

Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel drei Jahre und sechs Monate. Das heißt: Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb arbeitest du nach und nach an echten Anlagen und Aufträgen. Außerdem lernst du in der Schule die Grundlagen von Elektrik, Mathematik und Technik.

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

  • Elektrische Werte messen und beurteilen
  • Schaltungen aufbauen und prüfen
  • Leitungen und Geräte mit Strom installieren
  • Anlagen zum Schalten und Steuern montieren
  • Systeme der Versorgung mit Strom kennen lernen
  • Antriebe und Maschinen anschließen
  • Sensoren, Aktoren und Steuersysteme einbinden
  • Anlagen programmieren und einrichten
  • Passende Regeln zum Schutz auswählen und prüfen
  • Störungen untersuchen und beheben
  • Anlagen warten und bereit für den Einsatz halten
  • Technische Unterlagen erstellen
  • Arbeitsabläufe planen und abstimmen
  • Digitale Abläufe und den Schutz von Daten beachten
  • Kunden beraten und Beschäftigte einweisen

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss der Schule fest vorgegeben. Die Betriebe entscheiden selbst, wen sie einstellen. Außerdem helfen dir gute Noten in Mathematik, Physik, Informatik und Technik. Ebenso wichtig sind Zuverlässigkeit und ein sicherer Umgang mit Strom.

Wie läuft die Prüfung zum Abschluss ab?

Die Prüfung zum Abschluss besteht aus zwei Teilen. Teil eins findet während der Ausbildung statt. Der zweite Teil folgt dagegen am Ende. Dabei werden praktische und schriftliche Leistungen bewertet. Die genauen Bereiche stehen in den Regeln für die Ausbildung.

Kann die Ausbildung verkürzt oder angerechnet werden?

Unter bestimmten Bedingungen kann die Ausbildung kürzer ausfallen. Außerdem lässt sich eine Ausbildung zum Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik nach den geltenden Regeln anrechnen. Darüber entscheiden jedoch die zuständige Stelle und der Betrieb gemeinsam.

Welche Fähigkeiten helfen im Alltag im Beruf?

  • Pläne für Schaltungen sicher lesen
  • Elektrische Zusammenhänge verstehen
  • Fehler mit einem klaren Plan eingrenzen
  • Messwerte richtig beurteilen
  • Sauber und nachvollziehbar verdrahten
  • Regeln zum Schutz konsequent umsetzen
  • Technische Änderungen festhalten
  • Mit Mechanik, Produktion und IT zusammenarbeiten
  • Auch unter Zeitdruck ruhig bleiben
  • Verantwortung im eigenen Bereich übernehmen

Gute Elektroniker tauschen nicht einfach ein Bauteil aus. Zuerst prüfen sie, warum der Fehler entstanden ist. Dadurch vermeiden sie weitere Schäden und unnötige Stopps.

Sicher arbeiten an Anlagen mit Strom

Denn Arbeiten an Anlagen mit Strom erfordern besondere Regeln zum Schutz. Vor Beginn muss deshalb klar sein, wer die Arbeit plant, freigibt, ausführt und prüft. Wie der Betrieb das organisiert, hängt von der Anlage, der Aufgabe und den jeweiligen Verantwortlichkeiten ab.

Für Arbeiten im spannungsfreien Zustand gelten fünf grundlegende Regeln für Sicherheit:

  • Zuerst schaltest du die Anlage frei.
  • Danach sicherst du sie gegen erneutes Einschalten.
  • Anschließend stellst du fest, dass keine Spannung mehr anliegt.
  • Wenn es nötig ist, erdest du die Anlage und schließt sie kurz.
  • Zum Schluss deckst du benachbarte Teile unter Spannung ab oder sperrst sie.

Diese Regeln müssen in der richtigen Reihenfolge umgesetzt werden. Dafür braucht es passende Mittel und gut geschulte Personen. Arbeiten unter Spannung sind dagegen Sonderfälle. Sie dürfen nur unter klaren Bedingungen von geschulten Personen ausgeführt werden.

  • Freigaben und Regeln des Betriebs beachten
  • Passende persönliche Schutzausrüstung verwenden
  • Nur geprüfte Messgeräte und Werkzeuge nutzen
  • Anlagen gegen ungewolltes Einschalten sichern
  • Gefährliche Bereiche kennzeichnen und absperren
  • Prüfungen und Messwerte festhalten
  • Unklare Zustände sofort melden

Arbeitszeit und Arbeit in Schichten

Die Arbeitszeit hängt vom Betrieb und vom Bereich ab. In der Fertigung und Versorgung werden Elektroniker außerdem oft außerhalb der üblichen Zeiten gebraucht.

  • Feste Tagschicht
  • Früh-, Spät- und Nachtschicht
  • Wechselschicht
  • Rufdienst oder anderer Dienst auf Abruf
  • Wochenend- und Feiertagseinsätze bei Störungen
  • Montageeinsätze mit Reisen

Nicht jede Stelle umfasst Schichtarbeit oder einen Dienst auf Abruf. Im Anlagenbau, in Werkstätten oder bei gut planbaren Projekten sind zum Beispiel feste Zeiten am Tag möglich. Kläre deshalb vor der Bewerbung, welches Modell gilt.

Wie hoch ist das Gehalt eines Elektronikers für Betriebstechnik?

Das Gehalt hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Branche und Größe des Betriebs
  • Region
  • Tarifvertrag
  • Erfahrung im Beruf
  • Verantwortungsbereich
  • Arbeit in Schichten und Dienst auf Abruf
  • Besondere Kenntnisse und weitere Schulungen
  • Montage- oder Reisen

Betriebe mit Tarif zahlen oft anders als kleinere Firmen. Zusätzlich kann es Zuschläge für Schicht, Nacht, Sonn- und Feiertage, Rufdienst oder Montage geben.

Konkrete Beträge können sich allerdings ändern und deutlich abweichen. Deshalb solltest du in einer Stellenanzeige auf die Gruppe im Tarif, mögliche Zuschläge, Zeiten auf Abruf und die genaue Rolle achten.

Welche Karriere- und Entwicklungschancen gibt es?

  • Spezialisierung auf Instandhaltung oder Versorgung mit Strom
  • Wissen im Fach in Anlagen zum Schalten oder Antriebstechnik
  • SPS- und Steuersystemstechnik
  • Servicetechniker oder Fachkraft für Start der Anlagen
  • Prüftechnik und technische Berichte
  • Vorarbeiter oder Teamleiter
  • Industriemeister Elektrik
  • Staatlich geprüfter Techniker für Elektrik
  • Technischer Fachwirt
  • Ausbilder mit passender Prüfung
  • Studium, zum Beispiel Elektrik, wenn du die Vorgaben erfüllst

Während der Ausbildung kann der Betrieb weitere Schulungen anbieten. Dazu gehören zum Beispiel digitale Vernetzung, Programmierung oder IT-Sicherheit. Ob sie Teil deines Ausbildungsvertrags sind, hängt vom Betrieb ab.

Was ist der Unterschied zwischen Elektroniker für Betriebstechnik und Mechatroniker?

Dabei arbeiten Elektroniker für Betriebstechnik vor allem an Versorgung mit Strom, Installationen, Anlagen zum Schalten, Antrieben und der Wartung von Stromanlagen. Außerdem prüfen sie Regeln zum Schutz und Geräte mit Strom.

Mechatroniker verbinden Mechanik, Elektronik und Steuersystemstechnik. Außerdem arbeiten sie an kompletten Maschinen und Systemen. Besonders bei automatisierten Anlagen der Fertigung überschneiden sich einige Aufgaben.

Was ist der Unterschied zur Energie- und Gebäudetechnik?

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik arbeiten meist im Handwerk. Ihr Fokus liegt häufig auf der Technik in Gebäuden und der Versorgung mit Strom. Elektroniker für Betriebstechnik arbeiten dagegen stärker an Anlagen und Maschinen in der Industrie. Je nach Arbeitsplatz können sich die Aufgaben dennoch überschneiden.

Warum Zeitarbeit ein guter Einstieg sein kann

Ausgebildete Elektroniker für Betriebstechnik können über Zeitarbeit mehrere Unternehmen, Branchen und Anlagen kennen lernen. Dadurch sammelst du praktische Erfahrung. Außerdem findest du heraus, welcher Bereich langfristig zu dir passt.

  • Elektrische Instandhaltung
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Energie- und Versorgungstechnik
  • Schaltschrankbau und Installation
  • Betriebe mit Produktion
  • Projekt- und Vertretungseinsätze

Bei adevis hast du feste Kontakte, die dich bei Fragen zu deinem Einsatz unterstützen. Dabei müssen Aufgaben und Pflichten im jeweiligen Betrieb klar geregelt sein. Eine spätere Übernahme kann außerdem möglich sein. Allerdings gibt es dafür keine Garantie.

Mehr dazu: Zeitarbeit als Karrieresprungbrett.

Passt der Beruf als Elektroniker für Betriebstechnik zu dir?

  • Strom und Technik interessieren dich.
  • Du arbeitest gerne praktisch und genau.
  • Mathematik und Physik schrecken dich nicht ab.
  • Regeln für Sicherheit sind für dich selbstverständlich.
  • Du suchst Fehler gerne Schritt für Schritt.
  • Verantwortung zu übernehmen, ist für dich selbstverständlich.
  • Digitale Technik und Steuersysteme interessieren dich.
  • Du arbeitest gerne selbstständig und im Team.
  • Schicht- oder Montage kommt für dich grundsätzlich infrage.
  • Du möchtest dich technisch weiterentwickeln.

Wenn du Regeln ungern genau befolgst oder bei fachlichen Problemen schnell ungeduldig wirst, solltest du prüfen, ob ein anderer Beruf besser zu dir passt.

Weitere Berufe im adevis Berufskompass

Der adevis Berufskompass stellt nach und nach weitere gewerblich-technische und kaufmännische Berufe vor. Dadurch kannst du Aufgaben, Vorgaben und Chancen einfach miteinander vergleichen.

Gewerblich-technische Berufe

 

Fazit: Elektroniker für Betriebstechnik sichern Anlagen mit Strom und Prozesse

Elektroniker für Betriebstechnik gehören zu den wichtigen Fachkräften in Industrie und Versorgung mit Strom. Dabei installieren sie Systeme mit Strom, prüfen Regeln zum Schutz und halten Anlagen bereit für den Einsatz. Wenn eine Störung auftritt, suchen und beheben sie den Fehler. Dadurch sorgen sie für sichere und zuverlässige Abläufe.

Die Ausbildung über drei Jahre und sechs Monate vermittelt eine breite Basis in Elektrik. Wenn du sorgfältig arbeitest, technische Abläufe verstehst und Pflichten übernimmst, bietet dir der Beruf viele Aufgaben und gute Chancen für deinen weiteren Weg.

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1. Welche Aufgaben übernimmt ein Elektroniker für Betriebstechnik?

Ein Elektroniker für Betriebstechnik baut Anlagen mit Strom, schließt Maschinen und Antriebe an und prüft den Schutz. Außerdem wartet er Systeme und behebt Störungen. Je nach Arbeitsplatz richtet er auch Systeme zur Steuerung ein.

2. Wie lange dauert die Ausbildung?

Die duale Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik dauert in der Regel drei Jahre und sechs Monate.

3. Welchen Schulabschluss braucht man?

Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss der Schule fest vorgegeben. Die Betriebe legen ihre Vorgaben selbst fest. Außerdem sind gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Technik hilfreich.

4. Kann man ohne Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik arbeiten?

Für reguläre Stellen als Fachkraft und selbstständige Arbeiten mit Strom wird meist ein passender Abschluss erwartet. Ohne Abschluss sind dagegen nur klar begrenzte Aufgaben nach den Regeln des Betriebs möglich.

5. Wo arbeiten Elektroniker für Betriebstechnik?

Zum Beispiel arbeiten Elektroniker für Betriebstechnik in Industrie, Versorgung mit Strom, Maschinenbau und Technik im Gebäude. Außerdem gibt es viele weitere Bereiche mit Anlagen mit Strom.

6. Müssen Elektroniker in Schichten arbeiten?

Nicht immer. In der Fertigung und Versorgung sind Schichten und Rufdienst allerdings häufig. Andere Stellen bieten dagegen feste Zeiten am Tag.

7. Wie hoch ist das Gehalt?

Das Gehalt hängt von Branche, Region, Tarif, Erfahrung, Aufgabe und Arbeitszeit ab. Außerdem können Zuschläge hinzukommen.

8. Welche Weiterbildungen gibt es?

Möglich sind zum Beispiel der Industriemeister Elektrik, der staatlich geprüfte Techniker, Schulungen in SPS- und Steuersystemstechnik oder ein Studium, wenn du die Vorgaben erfüllst.

9. Wie bewerbe ich mich bei adevis?

Du kannst dich über den Stellenmarkt, das Online-Formular oder per WhatsApp bewerben. Zeugnisse aus Ausbildung und Arbeit helfen dabei, deine Erfahrung einzuordnen. Gib außerdem an, ob du schon in Schichten, mit SPS oder in der Wartung gearbeitet hast.

*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Er wurde von der adevis-Redaktion fachlich geprüft, bearbeitet und inhaltlich verantwortet. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.