adevis Berufskompass | Gewerblich-technischer Beruf
Du interessierst dich für einen Job als Staplerfahrer und möchtest wissen, welche Aufgaben dich erwarten? Dann findest du hier einen einfachen Überblick. Außerdem erfährst du, welche Voraussetzungen wichtig sind. Du liest auch, wie du den Staplerschein erwirbst und ob der Einstieg ohne abgeschlossene Ausbildung möglich ist.
Staplerfahrer werden überall dort gebraucht, wo schwere Waren, Paletten oder Materialien sicher bewegt werden müssen. Sie transportieren Güter innerhalb eines Betriebs, lagern Waren ein und aus und unterstützen beim Be- und Entladen. Deshalb bieten Lager, Logistik und Produktion gute Einsatzmöglichkeiten für erfahrene Fahrer und motivierte Quereinsteiger.
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Kurzantwort: Was macht ein Staplerfahrer?
Ein Staplerfahrer transportiert Waren und Material mit einem Gabelstapler oder einem anderen Flurförderzeug. Er nimmt Paletten auf, lagert sie ein oder aus und bringt sie zum Lager, zur Produktion oder zum Versand. Außerdem prüft er das Fahrzeug vor der Fahrt, achtet auf sichere Wege und meldet Schäden. Damit er einen Stapler mit Sitz oder Fahrerstand selbstständig fahren darf, braucht er eine passende Schulung. Hinzu kommen die Einweisung in das Gerät, die Unterweisung im Betrieb und ein schriftlicher Auftrag.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zuerst nehmen Staplerfahrer Waren auf. Danach bringen und lagern sie diese sicher.
- Außerdem arbeiten sie in Lagerhallen, Logistikzentren und Betrieben mit Produktion.
- Allerdings reicht ein Führerschein für das selbstständige Fahren nicht aus.
- Dabei weist der Staplerschein die nötige Schulung nach.
- Zusätzlich brauchst du eine Einweisung, eine Unterweisung und einen schriftlichen Auftrag.
- Deshalb ist für viele Stellen keine abgeschlossene Ausbildung nötig.
- Zudem sind Aufmerksamkeit und ein gutes Gefühl für Abstände wichtig.
- Allerdings gibt es nicht bei jedem Arbeitgeber Schichtarbeit.
Was du über den Beruf Staplerfahrer wissen musst
Ein Staplerfahrer bewegt Waren innerhalb eines Betriebs. Dabei bringst du zum Beispiel Paletten vom Wareneingang zu einem Lagerplatz. Oder du stellst Material für die Produktion bereit und fährst fertige Waren zum Versand. Je nach Betrieb legst du kurze Wege in einer Halle zurück oder arbeitest auch draußen.
Du nimmst Lasten sicher auf, hebst sie an, fährst sie zum Ziel und setzt sie dort ab. Dabei achtest du auf das erlaubte Gewicht, den Schwerpunkt, die Fahrwege und andere Personen. In einem Hochregallager musst du besonders genau arbeiten. Schließlich sollen die Paletten auch in großer Höhe sicher ein- und ausgelagert werden.
Die genaue Arbeit hängt vom Fahrzeug und vom Einsatzort ab. So wird ein Frontstapler anders bedient als ein Schubmaststapler. Auch Hochregal-, Seiten- und Kommissionierstapler stellen eigene Anforderungen. Deshalb gilt eine Schulung nicht automatisch für jedes Gerät und jeden Arbeitsplatz.
Welche Aufgaben hat ein Staplerfahrer?
Zu den typischen Aufgaben eines Staplerfahrers gehören zum Beispiel:
- Zuerst kontrollierst du den Stapler vor der Schicht.
- Danach prüfst du Gabeln, Reifen, Bremsen und Warnsignale.
- Außerdem nimmst du Paletten, Gitterboxen und andere Waren auf.
- Dabei transportierst du Waren sicher durch den Betrieb.
- Anschließend be- oder entlädst du Lkw und Container.
- Danach lagerst du Waren in Regale ein oder aus.
- Zusätzlich stellst du Material für die Produktion oder Montage bereit.
- Dabei bringst du fertige Produkte zum Lager oder Versand.
- Zudem sicherst du die Ladung, damit sie nicht verrutscht oder herunterfällt.
- Dabei beachtest du das erlaubte Gewicht und den Schwerpunkt der Last.
- Gleichzeitig hältst du die Fahrwege und sichere Abstände ein.
- Anschließend prüfst du Papiere, Lagerplätze und Aufträge.
- Außerdem buchst du Waren mit Scanner oder digitalem System.
- Falls Waren oder Paletten beschädigt sind, meldest du das sofort.
- Ebenso meldest du Störungen und Schäden am Fahrzeug.
- Danach lädst oder wechselst du die Batterie nach Vorgabe.
- Außerdem prüfst du den Tank- oder Ladestand.
- Daneben hältst du den Arbeitsbereich sauber und frei.
- Bei Bedarf hilfst du bei der Inventur und prüfst die Bestände.
- Schließlich gibst du wichtige Hinweise an das nächste Team weiter.
Je nach Stelle kommen weitere Aufgaben im Lager hinzu. Manche Staplerfahrer sitzen fast die ganze Arbeitszeit auf dem Fahrzeug. Andere helfen zusätzlich beim Kommissionieren, Verpacken, Scannen oder bei der Prüfung der Waren.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Der Arbeitstag beginnt oft mit einer kurzen Übergabe. Dabei erfährst du, welche Waren bewegt werden müssen und welche Bereiche stark ausgelastet sind. Außerdem erhältst du Hinweise zu geänderten Fahrwegen oder Lagerplätzen.
Bevor du losfährst, machst du die vorgeschriebene Sicht- und Funktionskontrolle. Dabei prüfst du zum Beispiel Reifen, Gabelzinken, Hydraulik, Bremsen, Lenkung, Licht und Warnzeichen. Entdeckst du einen Mangel, der die Sicherheit betrifft, darfst du das Fahrzeug nicht weiter benutzen. Stattdessen sicherst du es nach den Regeln des Betriebs und meldest den Schaden.
Anschließend erhältst du deine Aufträge über eine Liste, einen Scanner oder ein digitales Lagersystem. Du fährst zum angegebenen Platz, nimmst die Last auf und prüfst ihren sicheren Stand. Während der Fahrt passt du das Tempo und den Abstand an die Umgebung an.
Beim Einlagern richtest du die Palette gerade vor dem Regal aus. Dann hebst du die Last auf die passende Höhe und setzt sie vorsichtig ab. Beim Auslagern gehst du in umgekehrter Reihenfolge vor. Dabei prüfst du laufend, ob sich Menschen, Fahrzeuge oder Hindernisse im gefährlichen Bereich befinden.
Am Ende der Schicht stellst du den Stapler am vorgesehenen Platz ab. Je nach Fahrzeug schließt du das Ladegerät an. Außerdem hältst du Auffälligkeiten fest und gibst wichtige Hinweise an das nächste Team weiter.
Welche Staplerarten gibt es?
In Lager und Produktion werden verschiedene Geräte genutzt. Häufig sind diese Bauarten:
- Frontstapler
- Elektrostapler
- Gas- oder Dieselstapler
- Schubmaststapler
- Hochregalstapler
- Seitenstapler
- Dreiseitenstapler
- Kommissionierstapler
- Niederhub- und Hochhubwagen
- Schlepper und Plattformwagen
- Geländegängige Teleskopstapler
Nicht jede Schulung gilt für alle Geräte. Deshalb können für besondere Bauarten oder Einsätze weitere Schulungen und Einweisungen nötig sein. Für einen Teleskopstapler im Gelände gelten zum Beispiel eigene Vorgaben.
Was ist der Unterschied zwischen Stapler und Ameise?
Im Arbeitsalltag werden Hubwagen oft als Ameise bezeichnet. Bei einem handgeführten Hubwagen läuft die Person neben dem Gerät. Deshalb gelten dafür andere Vorgaben als für Stapler mit Sitz oder Fahrerstand. Trotzdem ist eine gründliche Einweisung in die sichere Bedienung nötig.
In welchen Branchen arbeiten Staplerfahrer?
- Logistik- und Speditionsunternehmen
- Groß- und Einzelhandel
- Automobilindustrie
- Metall- und Elektroindustrie
- Maschinenbau
- Chemie- und Pharmaindustrie
- Lebensmittel- und Getränkeindustrie
- Kunststoffverarbeitung
- Baustoffhandel
- Papier- und Verpackungsindustrie
- Möbel- und Holzindustrie
- Recycling und Entsorgung
- Häfen und Güterverkehrszentren
Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Branche. In einem Versandlager bewegst du vor allem Paletten zwischen Wareneingang, Lager und Versand. Bei einem Einsatz in der Produktion bringst du Material zu den Maschinen. Dagegen fährst du in der Getränke- oder Baustofflogistik oft schwere Waren. In sensiblen Bereichen gelten zudem besondere Regeln für Hygiene, Gefahrstoffe oder Qualität.
Wo arbeiten Staplerfahrer?
- Lagerhallen
- Hochregallager
- Logistikzentren
- Wareneingang und Warenausgang
- Produktionshallen
- Versandbereiche
- Kühl- und Tiefkühllager
- Außenlager und Betriebshöfe
- Ladezonen, Rampen und Umschlagplätze
Je nach Einsatzort arbeitest du bei verschiedenen Temperaturen, in engen Gängen oder auf unebenen Flächen im Freien. Deshalb sind eine passende Einweisung und eine sichere Fahrweise besonders wichtig.
Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
- Zuerst zählen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.
- Außerdem brauchst du einen guten Sinn für Sicherheit.
- Dabei solltest du auch bei Routine aufmerksam bleiben.
- Zudem gehst du bewusst mit Fahrzeug und Last um.
- Außerdem brauchst du ein gutes Gefühl für Raum und Abstand.
- Dabei stimmst du Blick und Bewegung gut aufeinander ab.
- Zudem fährst du ruhig und mit Blick nach vorn.
- Außerdem gehst du sorgfältig mit Waren um.
- Dabei hältst du die Regeln des Betriebs ein.
- Zudem sprichst du dich klar mit dem Team ab.
- Außerdem brauchst du genug Deutsch, um Hinweise und Regeln zu verstehen.
- Schließlich brauchst du die passende Fitness für deinen Arbeitsplatz.
- Wenn es die Stelle verlangt, solltest du bereit für Schichtarbeit sein.
Bevor du einen Stapler mit Sitz oder Fahrerstand selbstständig fährst, prüft der Arbeitgeber deine Eignung und Schulung. Nach der DGUV Vorschrift 68 darf er nur Personen schriftlich beauftragen, die mindestens 18 Jahre alt und für die Aufgabe geeignet sind. Außerdem müssen sie ausgebildet sein und ihr Können nachgewiesen haben.
Jugendliche unter 18 Jahren dürfen einen Stapler nur während einer Ausbildung und unter fachlicher Aufsicht fahren. Zudem muss das Fahren zum Ziel der Ausbildung gehören.
Kannst du ohne Ausbildung als Staplerfahrer arbeiten?
Ja. Staplerfahrer ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Deshalb brauchst du für viele Stellen keine abgeschlossene Ausbildung. Allerdings benötigst du die passende Schulung für das verwendete Gerät sowie den schriftlichen Auftrag des Betriebs.
Erfahrung im Lager, in der Logistik, in der Produktion oder im Versand hilft dir beim Einstieg. Viele Arbeitgeber erwarten außerdem, dass du Waren mit einem Scanner buchst, Lagerplätze sicher findest und einfache Papiere verstehst.
Wenn du noch keinen Staplerschein hast, kannst du die Schulung eventuell vor dem Einstieg oder während einer Maßnahme machen. Ob ein Arbeitgeber die Kosten zahlt, hängt jedoch vom Betrieb und von der Stelle ab.
Passender Lesetipp: Für diese Jobs brauchst du keine Ausbildung sowie Zeitarbeit als Chance für Quereinsteiger.
Was ist ein Staplerschein?
Der Staplerschein weist nach, dass du eine Schulung für das sichere Bedienen bestimmter Geräte bestanden hast. Er heißt auch Fahrausweis für Flurförderzeuge.
Wichtig ist: Mit diesem Nachweis darfst du nicht automatisch in jedem Betrieb jeden Stapler fahren. Für den Einsatz brauchst du zusätzlich eine Einweisung in das jeweilige Gerät. Außerdem gehören eine Unterweisung zu den Regeln im Betrieb und ein schriftlicher Auftrag des Arbeitgebers dazu.
Wie läuft die Qualifizierung ab?
Die Schulung richtet sich nach dem Fahrzeug und den möglichen Gefahren im Betrieb. In der Regel gehören Theorie, praktische Übungen und eine Prüfung dazu.
- Zuerst lernst du wichtige Regeln und deine Verantwortung kennen.
- Danach lernst du Aufbau und Funktion des Fahrzeugs kennen.
- Außerdem beschäftigst du dich mit dem sicheren Stand und der Kippgefahr.
- Dabei lernst du Tragkraft und Schwerpunkt der Last kennen.
- Anschließend übst du das sichere Aufnehmen und Absetzen von Lasten.
- Zudem lernst du Fahrwege und Regeln des Betriebs kennen.
- Außerdem übst du die tägliche Prüfung des Fahrzeugs.
- Danach folgen praktische Fahr- und Stapelübungen.
- Schließlich legst du eine Prüfung in Theorie und Praxis ab.
Welche Schritte sind vor dem Einsatz nötig?
- Zuerst brauchst du eine Grundschulung für die jeweilige Geräteart.
- Danach weist du dein Wissen und Können in einer Prüfung nach.
- Außerdem wirst du in das konkrete Gerät eingewiesen.
- Danach lernst du die Fahrwege, Gefahren und Regeln im Betrieb kennen.
- Anschließend beauftragt dich der Arbeitgeber schriftlich.
- Später werden die Regeln im Betrieb regelmäßig aufgefrischt.
Der schriftliche Auftrag gilt nur für den jeweiligen Betrieb. Wenn du den Arbeitgeber wechselst, weist dich der neue Betrieb erneut ein. Außerdem musst du dort wieder einen schriftlichen Auftrag erhalten.
Ist ein Pkw-Führerschein notwendig?
Für das Fahren eines Gabelstaplers auf dem Gelände eines Betriebs ist ein Pkw-Führerschein meist nicht entscheidend. Wichtiger sind Schulung, Eignung, Einweisung und schriftlicher Auftrag. Fährst du dagegen im öffentlichen Straßenverkehr, können weitere Regeln für Führerschein, Zulassung und Versicherung gelten.
Welche Ausbildung passt zum Beruf Staplerfahrer?
Eine Ausbildung zum Staplerfahrer gibt es nicht. Wenn du langfristig in Lager und Logistik arbeiten möchtest, passen jedoch vor allem diese beiden anerkannten Ausbildungsberufe:
Fachlagerist
Die Ausbildung zum Fachlageristen dauert in der Regel zwei Jahre. Du lernst unter anderem, Waren anzunehmen, zu prüfen und einzulagern. Außerdem stellst du Waren zusammen, verpackst sie und bereitest sie für den Versand vor. Auch der sichere Umgang mit Fahrzeugen und anderen Hilfsmitteln gehört zum Beruf.
Fachkraft für Lagerlogistik
Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert in der Regel drei Jahre. Neben den praktischen Aufgaben im Lager lernst du, Warenflüsse zu planen und Bestände zu ordnen. Außerdem bearbeitest du Papiere und verbesserst die Abläufe im Lager.
Je nach Branche passen auch andere Ausbildungen, etwa im Hafen, in der Produktion oder im Güterverkehr. Wenn du zuerst Erfahrung sammelst, kannst du später eine Ausbildung oder Umschulung prüfen. Auch eine Teilqualifizierung oder die Prüfung für erfahrene Beschäftigte kann infrage kommen.
Welche Fähigkeiten helfen im Arbeitsalltag?
Sicheres Staplerfahren bedeutet mehr als Lenken und Heben. Denn du musst die Last, das Fahrzeug, den Fahrweg und andere Personen gleichzeitig im Blick behalten.
- Zuerst brauchst du ein gutes Gefühl für Raum und Abstand.
- Außerdem solltest du ruhig und schnell reagieren.
- Dabei bedienst du Lenkung, Mast und Gabel mit Gefühl.
- Zudem schätzt du Abstände und Höhen sicher ein.
- Außerdem bleibst du auch bei Routine aufmerksam.
- Dabei gehst du bewusst mit schweren Lasten um.
- Zudem bleibst du in engen Bereichen ruhig.
- Außerdem sprichst du dich klar mit Kollegen und Einweisern ab.
- Schließlich verstehst du Angaben zu Lagerplätzen und Mengen.
Arbeitssicherheit beim Staplerfahren
Gabelstapler bewegen schwere Lasten und heben sie je nach Bauart in große Höhen. Dadurch entstehen besondere Gefahren. Unfälle passieren zum Beispiel durch zu hohes Tempo, schlecht gesicherte Lasten, schlechte Sicht oder unübersichtliche Kreuzungen.
- Zuerst fährst du nur mit einem gültigen Auftrag des Betriebs.
- Danach prüfst du das Fahrzeug vor jeder Schicht.
- Außerdem nutzt du den Gurt oder ein anderes Rückhaltesystem.
- Dabei beachtest du Tragkraft und Schwerpunkt der Last.
- Zudem fährst du mit möglichst niedriger Last.
- Außerdem passt du das Tempo an Weg und Sicht an.
- Dabei fährst du an Kreuzungen und Toren besonders vorsichtig.
- Zudem hältst du genug Abstand zu Menschen und Fahrzeugen.
- Bei schlechter Sicht beachtest du die Regel des Betriebs.
- Dabei nimmst du niemals Personen auf Gabeln oder Lasten mit.
- Danach stellst du den Stapler am erlaubten Platz ab.
- Schließlich meldest du jeden Mangel sofort.
Je nach Betrieb gelten weitere Regeln. Dazu gehören getrennte Wege für Menschen und Fahrzeuge, ein festes Tempolimit, Spiegel, Warnleuchten oder gesperrte Bereiche.
Arbeitszeiten und Schichtarbeit
Viele Lager, Logistikzentren und Produktionsbetriebe arbeiten im Schichtsystem. Deshalb sind Früh-, Spät- oder Nachtschichten für Staplerfahrer häufig. Je nach Unternehmen gibt es aber auch feste Arbeitszeiten am Tag.
- Frühschicht
- Spätschicht
- Nachtschicht
- Wechselschicht
- Feste Tagschicht
- Wochenend- oder Feiertagsarbeit in bestimmten Betrieben
Für Schichtarbeit kann es Zuschläge geben. Gleichzeitig sollte das Arbeitszeitmodell zu deinem Alltag passen. Kläre deshalb vor der Bewerbung, wann die Schichten beginnen und wie sie wechseln. Frage außerdem, ob du am Wochenende arbeiten musst.
Wie hoch ist das Gehalt eines Staplerfahrers?
Das Gehalt hängt von mehreren Punkten ab:
- Branche und Unternehmen
- Region
- Tarifvertrag
- Berufserfahrung
- Art des eingesetzten Staplers
- Hochregal- oder Spezialerfahrung
- Zusätzliche Lageraufgaben
- Schichtarbeit und Arbeitszeiten
- Weitere Kenntnisse
Zusätzlich kann es Zuschläge für Schicht-, Nacht-, Sonn- oder Feiertagsarbeit geben. Die Höhe unterscheidet sich stark und kann sich ändern. Deshalb solltest du in der Stellenanzeige auf den Stundenlohn, den Tarifvertrag, die Zuschläge und die genauen Aufgaben achten.
Welche Karriere- und Entwicklungschancen gibt es?
- Fahrer verschiedener Staplertypen
- Fahrer für Hochregal- oder Schubmaststapler nach einer weiteren Schulung
- Mitarbeiter im Wareneingang oder Warenausgang
- Kommissionierer mit Staplertätigkeit
- Bestandskontrolleur
- Fachlagerist
- Fachkraft für Lagerlogistik
- Schicht- oder Teamleitung
- Weiterbildung zum Logistikmeister
- Ausbilder für Staplerfahrer, wenn du die Voraussetzungen erfüllst
Mit Erfahrung kannst du weitere Staplerarten kennenlernen und mehr Verantwortung im Lager übernehmen. Eine Ausbildung in der Lagerlogistik verbessert oft deine Chancen auf organisatorische Aufgaben oder eine leitende Stelle.
Warum Zeitarbeit ein guter Einstieg sein kann
Viele Staplerfahrer arbeiten über Zeitarbeit im Lager, in der Produktion oder in der Logistik. Dadurch sammelst du praktische Erfahrung. Außerdem lernst du verschiedene Betriebe und Aufgaben kennen.
- Frontstapler oder Schubmaststapler
- Wareneingang oder Warenausgang
- Versorgung der Produktion
- Hochregallager
- Innen- oder Außeneinsatz
- Verschiedene Schichtmodelle
Vor jedem neuen Einsatz müssen die Einweisung in das Gerät, die Unterweisung im Betrieb und der schriftliche Auftrag geklärt sein. Ein vorhandener Staplerschein ersetzt diese Schritte nicht.
Bei adevis hast du feste Ansprechpartner, die dich bei Fragen zu deinem Einsatz unterstützen. Eine spätere Übernahme durch den Einsatzbetrieb kann möglich sein. Allerdings gibt es dafür keine Garantie.
Mehr dazu: Zeitarbeit als Karrieresprungbrett.
Passt der Beruf als Staplerfahrer zu dir?
- Zuerst gilt: Du fährst gerne und arbeitest aufmerksam.
- Außerdem kannst du Abstände und Höhen gut einschätzen.
- Dabei ist dir Sicherheit wichtiger als unnötige Eile.
- Zudem übernimmst du Verantwortung für Fahrzeug, Ware und Kollegen.
- Außerdem geben dir klare Regeln Orientierung.
- Dabei bleibst du auch bei Routine aufmerksam.
- Zudem arbeitest du gerne praktisch und im Team.
- Allerdings kommt auch Schichtarbeit für dich infrage.
- Schließlich möchtest du dich in Lager und Logistik weiterentwickeln.
Wenn du schnell ungeduldig wirst, Sicherheitsregeln als störend empfindest oder dich auf engem Raum unwohl fühlst, solltest du genau prüfen, ob der Arbeitsplatz zu dir passt.
Weitere Berufe im adevis Berufskompass
Der adevis Berufskompass stellt nach und nach weitere gewerblich-technische und kaufmännische Berufe vor. So kannst du Aufgaben, Voraussetzungen und Chancen einfach miteinander vergleichen.
Gewerblich-technische Berufe
- Produktionsmitarbeiter
- Lagerhelfer
- Kommissionierer
- Maschinenbediener
- Elektroniker
- Industriemechaniker
- Fachlagerist
Fazit: Staplerfahrer halten Waren und Materialien in Bewegung
Staplerfahrer übernehmen eine wichtige Aufgabe in Lager, Logistik und Produktion. Sie sorgen dafür, dass Waren sicher transportiert, richtig eingelagert und pünktlich bereitgestellt werden. Dabei tragen sie eine große Verantwortung für Menschen, Fahrzeuge und Ladung.
Eine abgeschlossene Ausbildung ist für viele Stellen nicht nötig. Der Staplerschein allein genügt jedoch nicht. Für den konkreten Einsatz brauchst du auch eine Einweisung in das Gerät, eine Unterweisung im Betrieb und einen schriftlichen Auftrag. Wenn du aufmerksam, zuverlässig und sicher arbeitest, bietet dir der Beruf gute Chancen für den Einstieg und die weitere Entwicklung.
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1. Welche Aufgaben übernimmt ein Staplerfahrer?
Staplerfahrer transportieren, stapeln und lagern Waren. Sie be- und entladen Lkw, versorgen Bereiche der Produktion mit Material, prüfen das Fahrzeug und achten auf sichere Fahrwege.
2. Kann ich ohne Ausbildung als Staplerfahrer arbeiten?
Ja. Eine abgeschlossene Ausbildung ist für viele Stellen nicht nötig. Du brauchst jedoch die passende Schulung, eine Einweisung in das jeweilige Gerät, die Unterweisung im Betrieb und einen schriftlichen Auftrag.
3. Reicht der Staplerschein zum Fahren aus?
Nein. Der Staplerschein weist deine Schulung nach. Für den konkreten Betrieb brauchst du zusätzlich eine Einweisung in das Gerät und die Regeln vor Ort. Außerdem muss dich der Arbeitgeber schriftlich beauftragen.
4. Wie alt muss man für den Staplerschein sein?
Für das selbstständige Fahren eines Staplers mit Sitz oder Fahrerstand gilt nach der DGUV Vorschrift 68 in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren. Eine Ausnahme kann während einer Ausbildung unter fachlicher Aufsicht gelten.
5. Brauche ich einen Pkw-Führerschein?
Für das innerbetriebliche Staplerfahren ist ein Pkw-Führerschein normalerweise nicht ausschlaggebend. Im öffentlichen Straßenverkehr können jedoch zusätzliche Anforderungen gelten.
6. Gilt der Staplerschein für jeden Stapler?
Nicht automatisch. Je nach Bauart und möglichen Gefahren können weitere Schulungen oder besondere Einweisungen nötig sein. Der schriftliche Auftrag gilt zudem nur für den konkreten Einsatz.
7. Ist die Arbeit als Staplerfahrer körperlich anstrengend?
Viele Aufgaben werden im Sitzen oder Stehen auf dem Fahrzeug ausgeführt. Trotzdem können häufiges Ein- und Aussteigen, Vibrationen, Kälte oder zusätzliche Lagerarbeiten körperlich belastend sein.
8. Muss ein Staplerfahrer im Schichtdienst arbeiten?
Nicht immer. Viele Logistik- und Produktionsbetriebe arbeiten zwar im Schichtsystem. Es gibt jedoch auch Stellen mit festen Arbeitszeiten am Tag.
9. Wie hoch ist das Gehalt eines Staplerfahrers?
Das Gehalt richtet sich nach Branche, Region, Tarifvertrag, Erfahrung, Staplertyp und Schichtmodell. Zusätzlich können verschiedene Zuschläge gezahlt werden.
10. Wie bewerbe ich mich bei adevis als Staplerfahrer?
Du kannst dich über den Stellenmarkt, das Online-Bewerbungsformular oder per WhatsApp bewerben. Gib am besten an, welche Staplertypen du bereits gefahren bist und welche Schichterfahrung du mitbringst.
