Es kann frustrierend sein, keine Gehaltserhöhung zu bekommen, insbesondere wenn du das Gefühl hast, hart gearbeitet und bedeutende Beiträge für das Unternehmen geleistet zu haben. Bevor du jedoch unwirsch wirst und etwas unternimmst, ist es wichtig, die Gründe für die Entscheidung des Unternehmens zu verstehen. Manchmal hat die fehlende Gehaltserhöhung nichts mit deiner Leistung zu tun, sondern wird durch wirtschaftliche Faktoren, die finanzielle Situation des Unternehmens oder interne Prioritäten beeinflusst.

Selbstreflexion: Hast Du Deine Ziele erreicht?

Bevor Du auf die Gehaltserhöhung bestehst, ist es ratsam, deine eigene Leistung zu reflektieren. Hast Du die Ziele, die Dir gesetzt wurden, erfüllt oder sogar übertroffen? Es kann hilfreich sein, konkrete Beispiele für deine Erfolge zusammenzustellen. Welche Projekte hast du abgeschlossen? Wie hast du dem Unternehmen geholfen, seine Ziele zu erreichen? Es ist wichtig, dass du gut vorbereitet in ein Gespräch über dein Gehalt gehst. Ohne handfeste Beweise für deine Leistungen wird es schwieriger, deine Argumente durchzusetzen.

Zu wissen, was man wert ist

Bevor Du ein Gespräch über eine Gehaltserhöhung führst, solltest du wissen, was auf dem Arbeitsmarkt üblich ist. Dafür kannst du Gehaltsportale nutzen, um einen Überblick zu bekommen. Vergleiche dein Gehalt mit dem, was in deiner Branche, deiner Region und deiner Position gezahlt wird. Liegt Dein Gehalt weit unter dem Durchschnitt? Dies kann ein wichtiger Hebel in deinen Verhandlungen liegen.

Das Gespräch suchen

Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du eine Gehaltserhöhung verdient hast, ist es an der Zeit, ein Gespräch mit deinen Vorgesetzten zu suchen. Wähle den richtigen Moment – es sollte ein Zeitpunkt sein, in dem dein Chef nicht gestresst oder abgelenkt ist. Ein guter Zeitpunkt könnte nach der erfolgreichen Beendigung eines wichtigen Projekts oder während des jährlichen Mitarbeitergesprächs sein.

Wie du das Gespräch für eine Gehaltserhöhung am besten führst

Bereite dich gut auf das Gespräch vor. Sei freundlich, aber bestimmt. Beginne das Gespräch mit einem Dank für die bisherige Zusammenarbeit und zeige deine Wertschätzung für das Unternehmen. Führe dann deine Argumente sachlich und präzise an:

– Erkläre deine Erfolge und Leistungen, die du im Unternehmen erbracht hast.

– Zeige auf, wie du das Unternehmen unterstützt hast, seine Ziele zu erreichen.

– Nutze deine Erkenntnisse aus deinen Marktrecherchen, um Deinen Standpunkt zu untermauern.

Vermeide es jedoch, fordernd oder konfrontativ zu wirken. Der Ton macht die Musik– bleib stets professionell und höflich.

Alternativen zur Gehaltserhöhung

Nicht immer ist eine Gehaltserhöhung möglich. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es sein, dass dein Arbeitgeber dir keine finanzielle Erhöhung anbieten kann. Doch es gibt andere Wege, wie du deinen Wert im Unternehmen steigern kannst:

Mehr Urlaubstage

Ein häufig verhandelbarer Punkt sind zusätzliche Urlaubstage. Wenn eine Gehaltserhöhung nicht möglich ist, kannst Du versuchen, mehr freie Tage auszuhandeln, um eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen.

Flexible Arbeitszeiten

Eine weitere Möglichkeit kann die Flexibilisierung deiner Arbeitszeiten sein. Homeoffice-Möglichkeiten oder flexiblere Arbeitszeiten können ebenfalls als Ausgleich für eine ausbleibende Gehaltserhöhung dienen und dein Arbeitsleben angenehmer gestalten.

Weiterbildungsmaßnahmen

Vielleicht ist es sinnvoll, stattdessen in deine berufliche Entwicklung zu investieren. Du könntest eine Weiterbildung oder einen Zertifizierungskurs vorschlagen, der nicht nur dir persönlich nützt, sondern auch dem Unternehmen einen Mehrwert bietet.

Einmalige Bonuszahlungen

Wenn das Unternehmen nicht bereit ist, dein Gehalt dauerhaft zu erhöhen, könnte eine einmalige Bonuszahlung eine akzeptable Lösung sein. Solche Boni sind oft an die Unternehmensleistung oder den Abschluss wichtiger Projekte gebunden.

Plan B: Wechsel des Arbeitgebers?

Wenn alle Verhandlungen scheitern und du das Gefühl hast, nicht den Wert zu bekommen, den Du verdienst, könnte ein Wechsel des Arbeitgebers eine Option sein. Doch bevor du diese drastische Maßnahme in Betracht ziehst, solltest du alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Ein Jobwechsel ist immer mit Risiken verbunden – informiere dich also gut über den neuen Arbeitgeber und die neuen Bedingungen, bevor du diesen Schritt gehst.

Fazit: Geduldig und strategisch handeln

Keine Gehaltserhöhung zu bekommen, kann frustrierend sein, aber es ist wichtig, strategisch und mit kühlem Kopf vorzugehen. Selbstreflexion, eine gut durchdachte Argumentation und Verhandlungsgeschick sind entscheidend, um das Beste aus der Situation herauszuholen. Wenn du nicht sofort eine Gehaltserhöhung bekommst, gib nicht auf – manchmal dauert es nur länger, bis Dein Einsatz anerkannt wird.

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Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem ständigen Wandel, und mit ihm die Gehaltsstrukturen. Immer mehr Arbeitnehmer fragen sich, ob ein Jobwechsel ihnen ein deutlich höheres Gehalt einbringen könnte. Doch wie viel Gehaltssteigerung ist bei einem Jobwechsel tatsächlich möglich? In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte, die bei einem Jobwechsel in Bezug auf das Gehalt berücksichtigt werden sollten.

Warum sich ein Jobwechsel lohnt

Ein Jobwechsel kann nicht nur aus finanzieller Sicht sinnvoll sein, sondern auch, um neue Herausforderungen anzunehmen oder in einem anderen Arbeitsumfeld zu arbeiten. In vielen Fällen ist ein Jobwechsel der beste Weg, um eine signifikante Gehaltssteigerung zu erzielen. Die Gründe dafür liegen oft in den Strukturen und Gehaltsbändern innerhalb eines Unternehmens. Während interne Gehaltserhöhungen häufig begrenzt sind, bieten neue Arbeitgeber oftmals deutlich höhere Gehälter an, um qualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen.

Durchschnittliche Gehaltssteigerung bei einem Jobwechsel

Studien zeigen, dass Arbeitnehmer bei einem Jobwechsel im Durchschnitt eine Gehaltserhöhung von bis zu 30 Prozent erzielen können. In manchen Branchen oder bei speziellen Qualifikationen kann die Gehaltssteigerung sogar noch höher ausfallen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Zahlen variieren können, abhängig von Faktoren wie der aktuellen wirtschaftlichen Lage, der Nachfrage nach bestimmten Fähigkeiten und der Verhandlungskraft des Arbeitnehmers.

Die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung

Eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung hängt von mehreren Faktoren ab. Kenntnisse über den Marktwert, Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, den eigenen Wert für das Unternehmen überzeugend darzustellen, sind hierbei entscheidend.

Mach dich schlau

Bevor man in eine Gehaltsverhandlung geht, ist es wichtig, sich gut über die Gehälter in der Branche und Region zu informieren. Online-Gehaltsportale, Branchenberichte und Netzwerke können wertvolle Informationen liefern. So können Sie einschätzen, welcher Gehaltsbereich realistisch ist und wo Ihre eigenen Gehaltsvorstellungen liegen sollten.

Den eigenen Wert erkennen

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die realistische Einschätzung des eigenen Wertes. Welche besonderen Fähigkeiten bringst du mit? Hast du nachweisliche Erfolge in früheren Positionen erzielt, die für den neuen Arbeitgeber von Bedeutung sind? Diese Aspekte solltest du in der Verhandlung klar und selbstbewusst kommunizieren.

Geschicktes Verhandeln

Eine erfolgreiche Verhandlung erfordert Fingerspitzengefühl. Es ist ratsam, nicht sofort das erste Angebot anzunehmen, sondern Spielraum für Verhandlungen zu lassen. Dabei ist es wichtig, nicht nur das Gehalt zu berücksichtigen, sondern auch andere Vorteile wie Boni, Urlaubstage, flexible Arbeitszeiten oder Weiterbildungsangebote in die Verhandlung einzubeziehen.

Besondere Situationen: Jobwechsel innerhalb der Branche vs. Branchenwechsel

Ein Jobwechsel innerhalb der gleichen Branche kann oft höhere Gehaltssteigerungen mit sich bringen, da der Arbeitnehmer bereits über branchenspezifisches Wissen und ein Netzwerk verfügt. Ein Branchenwechsel hingegen kann zwar neue Perspektiven eröffnen, birgt aber auch Risiken und Unsicherheiten hinsichtlich des Gehalts. Hier ist es besonders wichtig, die Übertragbarkeit der eigenen Fähigkeiten in die neue Branche zu bewerten und sich entsprechend vorzubereiten.

Langfristige Karriereplanung und Gehaltsentwicklung

Ein Jobwechsel sollte immer im Kontext einer langfristigen Karriereplanung gesehen werden. Nicht jede kurzfristige Gehaltssteigerung ist langfristig sinnvoll. Es ist wichtig, auch die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, Aufstiegschancen und das Arbeitsumfeld zu berücksichtigen.

Zukunftsperspektiven einschätzen

Überlege, welche Perspektiven dir der neue Job bieten kann. Kann der neue Arbeitgeber dir Aufstiegsmöglichkeiten bieten, die dein derzeitiger Arbeitgeber nicht bietet? Oder gibt es Möglichkeiten zur Spezialisierung, die langfristig zu einer höheren Vergütung führen könnten?

Weiterbildung und Qualifizierung

Die eigene Weiterentwicklung spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Investitionen in Fortbildungen oder neue Qualifikationen können den eigenen Marktwert erhöhen und so langfristig zu höheren Gehältern führen. Achte darauf, ob der potenzielle neue Arbeitgeber Fortbildungsmöglichkeiten unterstützt und welche Rolle diese in Ihrer Karriereplanung spielen könnten.

Risiken und Herausforderungen eines Jobwechsels

Ein Jobwechsel kann jedoch auch Risiken mit sich bringen. Neben der Unsicherheit bezüglich der neuen Arbeitsumgebung und des Aufgabengebiets sollten auch potenzielle Nachteile wie eine längere Einarbeitungszeit oder ein weniger attraktives Arbeitsumfeld berücksichtigt werden.

Sicherheiten und Alternativen

Überlege, wie sicher dein neuer Arbeitsplatz ist. Handelt es sich um ein stabiles Unternehmen oder um eine Start-up-Umgebung, die noch unsicher ist? Auch der Gedanke an eine mögliche Probezeit sollte nicht außer Acht gelassen werden. Eine intensive Recherche und Gespräche mit potenziellen Kollegen können helfen, diese Risiken besser einzuschätzen.

Loyalität und Netzwerke

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage nach der Loyalität zu deinem aktuellen Arbeitgeber. Wenn du in deinem derzeitigen Unternehmen gut vernetzt bist und Aufstiegsmöglichkeiten hast, solltest du diese Faktoren in deine Entscheidung einbeziehen. Ein Wechsel sollte nicht nur aus finanziellen Gründen erfolgen, sondern immer gut überlegt sein.

Fazit: Jobwechsel als strategische Karriereentscheidung

Ein Jobwechsel kann eine großartige Gelegenheit sein, das Gehalt signifikant zu erhöhen und die eigene Karriere voranzutreiben. Jedoch sollte eine solche Entscheidung nicht ausschließlich auf die kurzfristige Gehaltssteigerung reduziert werden. Langfristige Karriereziele, persönliche Zufriedenheit und die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

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Lohnabschlagszahlungen sind in der Zeitarbeit ein gängiges Mittel, um Arbeitnehmern eine finanzielle Sicherheit zu bieten, bevor der vollständige Lohnanspruch abgerechnet wird. Diese Zahlungen sind besonders wichtig für Zeitarbeitnehmer, da sie möglicherweise wechselnde Einsatzorte und damit verbundene unterschiedliche Lohnzyklen haben.

Lohnzahlungen in der Zeitarbeit

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zeitarbeit haben laut Arbeitsvertrag zum 15. Bankarbeitstag des Folgemonats Anspruch auf ihren Lohn. Die Lohnabrechnung erfolgt dann ca. in der Mitte des Folgemonats, die Zahlung spätestens bis zum 15. Bankarbeitstag des Folgemonats. Damit Arbeitnehmer Kosten wie Miete, Handyrechnung etc., die Anfang des Monats anfallen, zahlen können, haben sie die Möglichkeit, eine Abschlagszahlung, den sog. Lohnabschlag, zu erhalten. Die maximale Höhe des Lohnabschlags hängt dabei von verschiedenen Faktoren, zum Beispiel Verdienst und Steuerklasse, ab.

Rechtlicher Rahmen für Abschlagszahlungen

In Deutschland ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) die rechtliche Grundlage für die Zeitarbeit. Es regelt unter anderem die Vergütung von Zeitarbeitnehmern einschließlich möglicher Abschlagszahlungen, die als Vorschuss auf den späteren Lohn gezahlt werden. Der Lohnabschlag oder die Abschlagszahlung ist eine Auszahlung des bereits erarbeiteten, aber noch nicht abgerechneten Arbeitslohnes. Es handelt sich dabei um eine vorläufige Lohnzahlung am Monatsende.
Wichtig: Der Lohnabschlag bezieht sich immer auf den abgelaufenen Monat und ist keine Vorauszahlung für den kommenden Monat.

Besonderheiten bei Zeitarbeitnehmern

Die Basis für die Berechnung der Vorschusszahlungen bildet das zu erwartende Nettoeinkommen. Dies schließt auch mögliche Zulagen für Überstunden sowie Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit mit ein. Üblicherweise wird der Betrag der Vorschusszahlung als ein bestimmter Prozentsatz des erwarteten Nettoentgelts definiert. In der Praxis können Zeitarbeitskräfte oft einen Vorschuss erhalten, der bis zu 80% ihres Nettoeinkommens entspricht, wobei die gängige Auszahlungsrate bei 60-70% liegt.

Wie funktioniert der Lohnabschlag?

Es ist ratsam, das Interesse an einer Lohnabschlagszahlung frühzeitig – idealerweise schon bei der Einstellung – gegenüber dem Personaldienstleister zu äußern. Sollte im Laufe der Beschäftigung der Wunsch nach einer Abschlagszahlung entstehen, ist es wichtig, diesen Wunsch dem Arbeitgeber möglichst früh vor dem Monatsende mitzuteilen, um eine rechtzeitige Bearbeitung zu gewährleisten. Die Auszahlung erfolgt üblicherweise via Überweisung, jedoch besteht in speziellen Fällen die Möglichkeit, einen Barscheck zu erhalten.

Fazit

Lohnabschlagszahlungen sind ein wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens und bieten sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern Vorteile. Sie ermöglichen eine bessere finanzielle Planung und tragen zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter bei. Wichtig ist, dass alle Beteiligten über die geltenden Regelungen informiert sind und diese einhalten, um Konflikte zu vermeiden und eine faire und transparente Abwicklung zu gewährleisten.​

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Die Frage nach dem gewünschten Gehalt ist für die meisten von uns stressig und unangenehm. Da kann man schon mal nervös werden, denn schließlich beeinflusst der Ausgang dieses Gesprächs deine finanzielle Zukunft. Wir zeigen dir, wie du das Thema am besten im Vorstellungsgespräch angehst.

Bist du unsicher, wie hoch das übliche Gehalt für deine Position ist?

Keine Sorge, es gibt Möglichkeiten, dies herauszufinden! Du kannst den Marktlohn für deine Position recherchieren, indem du dich an Branchenverbände wendest oder Online-Tools wie Gehaltsrechner nutzt. Manchmal findest du auch in Stellenanzeigen für ähnliche Positionen einen Anhaltspunkt.

Du fragst dich, wie du deine Gehaltsvorstellungen am besten begründen kannst?

Führe belegbare Argumente an, wie deine Qualifikationen, Sprachkenntnisse und Arbeitserfahrungen. Dies wird deinen Gehaltswunsch untermauern und dich als wertvollen Kandidaten präsentieren.

Was solltest du tun, wenn sich deine Gehaltsvorstellungen stark von denen des Arbeitgebers unterscheiden? Das ist häufig der Fall, und daher empfiehlt es sich, eine Gehaltsspanne anzugeben. Neben dem reinen Entgelt solltest du auch andere Vorteile wie flexible Arbeitszeiten oder zusätzliche Urlaubstage berücksichtigen. Diese können das Manko an Gehalt aufwiegen und zu einer ausgewogenen Gesamtvergütung führen.

Hast du schon einmal über die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten und zusätzlichen Urlaubstagen nachgedacht?

Flexible Arbeitszeiten helfen dir, eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Immer mehr Arbeitnehmer erkennen den Wert von zusätzlichen Urlaubstagen, da sie längere Erholungsphasen ermöglichen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter fördern.

Wenn du auf der Suche nach einer neuen Stelle bist, schau doch mal in unserem Stellenmarkt vorbei. Wir unterstützen dich bei der Jobsuche und bringen dich deinem Traumjob näher!

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Der Text wurde teilweise mit Hilfe von KI erstellt.




Über Geld spricht man nicht gerne und schon gar nicht über mehr Geld im Job. Gehaltsverhandlungen gehören mit zu den unangenehmsten Dingen im Berufsleben. Fast jeder möchte sich darum drücken. Aber wenn du dein Gehalt im Vorstellungsgespräch für eine neue Stelle verhandeln musst oder eine Gehaltserhöhung in deinem aktuellen Job anfragen möchtest, musst du deinen inneren Schweinehund überwinden und aktiv werden. Mit unseren 9 Tipps sollte dein Gehaltsgespräch erfreulich verlaufen und überhaupt nicht unangenehm werden.

Was ist deine Arbeit wert?

Zunächst einmal gilt es herauszufinden, wie hoch dein Gehalt realistischerweise sein könnte. Vielleicht kennst du Freunde und Bekannte in ähnlichen Positionen oder du recherchierst im Internet. Große Jobbörsen, Banken oder Zeitungen führen regelmäßig Gehaltsreports durch und berichten darüber. Auch in Social Media Plattformen wie LinkedIn und Xing kannst du Anhaltspunkte finden.

Stehe zu deinem Wunschgehalt

Sobald du ein realistisches Soll-Gehalt ermittelt hast, überlege dir, mit welcher Forderung du deinen deinem potenziellen oder aktuellen Arbeitgeber ansprichst. Dabei empfiehlt es sich, das Gespräch mit einem leicht höheren Gehaltswunsch zu beginnen. Falls nötig, kannst du dich später auf einen niedrigeren Betrag einlassen, der immer noch deinen Vorstellungen entspricht.

Sei gut vorbereitet für die Gehaltsverhandlung

Bevor du dein Gehalt verhandeln oder eine Gehaltserhöhung fordern kannst, solltest du konkrete Argumente dafür sammeln, warum du mehr Geld oder eine Gehaltserhöhung verdienst. Nur so kannst du dich gegen spontane Abwehrversuche deiner Vorgesetzten zur Wehr setzen. Überlege, welche beruflichen Leistungen und neuerworbenen Qualifikationen belegen, dass du für eine neue, höhere Position in Frage kommst oder die deine aktuelle Position aufwerten. Vielleicht hat sich deine Rolle in den letzten 12 Monaten ja verändert und du hast neue Aufgaben übernommen, denn z.B. eine erfolgreiche Schwangerschafts- oder Krankheitsvertretung können dein Standing verbessern. Versuche, konkrete Beispiele zu finden, was du an Kennzahlenverbesserungen oder Innovationen beigetragen hast.

Bleibe am Ball

Trete selbstbewusst bei einer Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch auf. Du musst an das glauben, was du möchtest. Aber Achtung: Wirke nicht arrogant, sondern argumentiere professionell und agiere respektvoll. Versuche positiv zu bleiben und denke auch immer an die Teamziele.

Ganz wichtig: Wie gehe ich das Gespräch an?

Vorstellungsgespräche und Gehaltsverhandlungen können am Telefon, via Teams, persönlich oder sogar per E-Mail stattfinden. Versuche unbedingt dein Gehalt in einem von Angesicht zu Angesicht oder am Telefon zu besprechen, da du hier einen persönlichen Eindruck vermitteln kannst. Ist dies nicht möglich und dir bleibt nur der schriftliche Weg, sind Stil und Ton deiner E-Mail enorm wichtig. Empathie, Begeisterung für den Job und das Angebot zum Gespräch sind das Gebot der Stunde.
Möchtest du in deiner derzeitigen Position eine Gehaltserhöhung ansprechen, ist es auf jeden Fall ratsam, das persönliche Gespräch mit deinen Vorgesetzten zu suchen.
Konkurrenz belebt das Geschäft
Falls du dich um mehrere Stellen beworben und ein anderes interessantes Angebot erhalten hast, solltest du das bei den Personalern offen ansprechen. Wenn andere Unternehmen an dir interessiert sind, hast du eine stärkere Verhandlungsposition und könntest ein besseres Angebot erhalten. Lass deine Ansprechpartner wissen, dass ihr Unternehmen deine erste Wahl ist, und erkläre, bei welchem Gehalt du dich für sie entscheiden würdest. Bitte signalisiere andere Offerten aber nur, wenn du wirklich Alternativen hast. Pokern bringt nichts. Falls dein Wunscharbeitgeber nicht auf deine Forderungen eingeht, stehst du leer da.

Gehalt ist nicht alles

Auch wenn das Gehalt für manche der wichtigste Faktor ist – es ist nur einer von vielen Aspekten. Weitere Vorteile sind Homeoffice, Gleitzeit, Boni, betriebliche Altersvorsorge, mehr Urlaubstage, Abos für den öffentlichen Nahverkehr oder Rabatte im Fitnessstudio. Abhängig von deinen Lebensumständen könnten diese Vorteile ein geringeres Gehalt aufwiegen – es lohnt sich also, genau nachzufragen, was du bekommst.

Was könnte gegen dich sprechen?

Gehaltsverhandlungen können unangenehm sein. Bereite dich deshalb auf schwierige Fragen vor, zum Beispiel, ob du dich derzeit um andere Stellen bewirbst und welches Unternehmen du bevorzugst. Beschreibe deine derzeitige Situation, aber achte darauf, nicht zu viele private Dinge zu erzählen.

Manchmal ist es Zeit zu gehen

Wenn du all unsere Tipps für Gehaltsverhandlungen befolgt hast und dein Arbeitgeber nicht einlenkt, kann ein Jobwechsel manchmal die beste Entscheidung sein. Auch im Bewerbungsverfahren solltest du dich eher nicht mit einem zu geringen Gehalt zufriedengeben, wenn es dir deine aktuelle Situation erlaubt. Teile in diesem Fall dem Unternehmen höflich mit, dass du dich aus dem Bewerbungsverfahren zurückziehst. Die Situation ist zwar enttäuschend, dafür bist du in puncto Gehaltsverhandlung aber geübter und kannst dein Wissen für die nächste Bewerbung nutzen.

Etwas anders sieht es bei einer gewünschten Gehaltserhöhung in deinem jetzigen Unternehmen aus. Falls du nicht bereits nach anderen Jobs gesucht hast, solltest du vielleicht lieber noch im Unternehmen bleiben und dich gleichzeitig auf besser bezahlte Stellen bewerben. Das gibt dir mehr Sicherheit bei der Jobsuche. Die gute Nachricht: Wenn du dich auf deine Gehaltsverhandlung gut vorbereitest und das Gespräch positiv verläuft, kann das dein Selbstvertrauen stärken und dein Budget aufbessern. Behalte außerdem immer das gesamte Paket im Blick und wäge ab, ob es zu deinem Lebensstil passt.
*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.