Ein Studienabbruch ist kein Karriereende. Im Gegenteil: Viele erfolgreiche Persönlichkeiten haben ihr Studium abgebrochen und trotzdem den perfekten Job gefunden. Wichtig ist, dass du deine Stärken erkennst, aktiv handelst und mutig neue Wege gehst. In diesem Artikel erfährst du, wie du nach einem Studienabbruch erfolgreich in den Beruf einsteigst – und wie du Schritt für Schritt deinen Wunschjob erreichst.

Studienabbruch – warum er kein Karriereende ist

Erfahrungen und Stärken aus dem Studium nutzen

Auch wenn du dein Studium abgebrochen hast, hast du bereits wichtige Kompetenzen erworben. Du hast gelernt, selbstständig zu arbeiten, dich zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen. Diese Fähigkeiten sind in jedem Job wertvoll.

Den Abbruch positiv darstellen

Statt den Abbruch als Schwäche darzustellen, solltest du ihn als bewusste Entscheidung präsentieren. Zeige, dass du deine Situation reflektiert hast und nun klare Ziele verfolgst.

Was tun nach Studienabbruch? Deine Möglichkeiten im Überblick

Ausbildung als praxisnaher Neustart

Eine Ausbildung bietet dir einen klaren Rahmen und direkten Praxisbezug. Gerade wer gerne praktisch arbeitet, findet hier eine gute Alternative zum Studium.

Umschulung oder Weiterbildung für mehr Chancen

Wenn du dich spezialisieren möchtest, ist eine Umschulung oder Weiterbildung eine gute Wahl. So kannst du dich zielgerichtet für Berufe qualifizieren, die dich wirklich interessieren.

Direkter Berufseinstieg ohne Studium

In einigen Branchen kannst du auch ohne Studium starten. Besonders in Bereichen wie Vertrieb, IT oder Marketing zählen Praxiserfahrungen oft mehr als ein Abschluss.

Stärken erkennen und selbstbewusst präsentieren

So findest du heraus, was du wirklich kannst

Überlege dir, welche Aufgaben dir im Studium leichtgefallen sind oder in Praktika Freude bereitet haben. So erkennst du, wo deine Talente liegen.

Beispiele für Fähigkeiten nach einem Studienabbruch

Viele Studienabbrecher bringen analytisches Denken, Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft mit. Auch Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Kommunikationsstärke sind wichtig.

Bewerbungsunterlagen nach Studienabbruch optimieren

Den Studienabbruch im Lebenslauf richtig darstellen

Erwähne das Studium im Lebenslauf, aber stelle klar, welche Fähigkeiten du daraus mitgenommen hast. Formuliere den Abbruch neutral und sachlich.

Das Anschreiben überzeugend formulieren

Betone im Anschreiben deine Motivation und deine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. So zeigst du, dass du aus der Situation gestärkt hervorgegangen bist.

Praktische Erfahrungen hervorheben

Nebenjobs, Praktika oder ehrenamtliches Engagement sind oft wichtiger als ein Abschluss. Liste diese Erfahrungen klar und aktiv auf.

Netzwerke nutzen und den verdeckten Arbeitsmarkt entdecken

Kontakte aktiv ansprechen

Viele Jobs werden über persönliche Kontakte vergeben. Sprich Freunde, Bekannte und ehemalige Kommilitonen an – oft ergibt sich daraus eine neue Chance.

Online-Plattformen wie LinkedIn oder Xing einsetzen

Erstelle ein professionelles Profil und vernetze dich aktiv mit Unternehmen und Personalverantwortlichen. So wirst du sichtbar.

Events und Messen besuchen

Karrieremessen und Fachveranstaltungen bieten dir die Möglichkeit, Arbeitgeber direkt kennenzulernen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Quereinstieg nach Studienabbruch – deine Chance in gefragten Branchen

Gerade in zukunftsträchtigen Branchen wie IT, Pflege oder Marketing haben Quereinsteiger sehr gute Chancen. Arbeitgeber suchen motivierte Bewerber, die Lernbereitschaft und Engagement zeigen.

Fazit: Dein Studienabbruch ist ein Neuanfang

Ein Studienabbruch bedeutet nicht Stillstand, sondern Aufbruch. Wenn du deine Stärken kennst, aktiv nach Alternativen suchst und mutig Chancen ergreifst, findest du den Weg in deinen Wunschjob. Mit klaren Bewerbungsunterlagen, einem starken Netzwerk und der richtigen Einstellung kannst du deinen beruflichen Neuanfang erfolgreich gestalten.

Häufige Fragen (FAQ) zum Berufseinstieg nach Studienabbruch

Wie erkläre ich einen Studienabbruch im Bewerbungsgespräch?

Sei ehrlich, aber fokussiere dich auf deine Learnings und deine Motivation. Hebe hervor, dass du aus deiner Erfahrung klare Ziele entwickelt hast.

Kann ich ohne Studium gute Jobs finden?

Ja, viele Branchen suchen Quereinsteiger. Besonders in IT, Vertrieb oder Handwerk sind Motivation und Praxis oft wichtiger als ein Abschluss.

Soll ich den Studienabbruch im Lebenslauf erwähnen?

Ja, aber neutral. Betone, welche Fähigkeiten du mitgenommen hast, statt den Abbruch in den Vordergrund zu stellen.

Welche Alternativen habe ich nach dem Studienabbruch?

Dir stehen viele Wege offen: Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung oder direkter Berufseinstieg. Wichtig ist, dass du einen Weg wählst, der zu deinen Stärken passt.

Wie finde ich heraus, welcher Job zu mir passt?

Reflektiere deine Stärken, Interessen und bisherigen Erfahrungen. Berufsberatungen und Praktika können dir helfen, die richtige Richtung einzuschlagen.

 

Wenn du dich beruflich verändern möchtest, neue Jobs gibt´s bei uns! Hier geht´s zu unserem Stellenmarkt.

 

 

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Das Foto und der Text wurden teilweise mit Hilfe von KI erstellt.




Der Lebenslauf eines Quereinsteigers ist das entscheidende Dokument in den Bewerbungsunterlagen, das die Weichen für deinen beruflichen Neuanfang stellt. Dabei geht es nicht nur darum, die bisherigen Berufserfahrungen darzustellen, sondern diese auch so aufzubereiten, dass sie für den neuen Karriereweg besonders relevant erscheinen. In diesem Artikel erläutern wir ausführlich, wie ein solcher Lebenslauf strukturiert sein sollte, um bei Personalern nachhaltig zu punkten und somit deine Chancen auf den gewünschten Job erheblich zu maximieren.

1. Der Aufbau des Quereinsteiger-Lebenslaufs

Ein Quereinsteiger-Lebenslauf unterscheidet sich in mehreren Punkten deutlich von einem klassischen Lebenslauf. Er sollte daher nicht nur die bisherigen beruflichen Stationen übersichtlich auflisten, sondern auch gezielt die Kompetenzen hervorheben, die insbesondere für die angestrebte Position von entscheidender Bedeutung sind.

1.1 Persönliche Daten

Wie bei jedem Lebenslauf sollten auch im Quereinsteiger-Lebenslauf die persönlichen Daten an erster Stelle stehen. Dazu gehören:

– Vollständiger Name

– Adresse

– Telefonnummer

– E-Mail-Adresse

– Geburtsdatum

Es ist wichtig, dass diese Informationen aktuell und korrekt sind, damit der potenzielle Arbeitgeber dich problemlos kontaktieren kann.

1.2 Profil oder Zusammenfassung

Ein gut formulierter Profilabschnitt oder eine kurze Zusammenfassung am Anfang des Lebenslaufs kann bei Quereinsteigern besonders hilfreich sein. In wenigen Sätzen sollte hier beschrieben werden, wer du bist, was dich ausmacht und warum du für die angestrebte Position geeignet bist. Dieser Abschnitt sollte folgende Punkte beinhalten:

– Deine Motivation für den Wechsel in ein neues Berufsfeld

– Die Kernkompetenzen, die du mitbringst

– Die Berufserfahrung, die für den neuen Job relevant ist

1.3 Berufserfahrung

Der Abschnitt zur Berufserfahrung stellt den Kern jedes Lebenslaufs dar, insbesondere für Quereinsteiger. Hier solltest du deine bisherigen Tätigkeiten so darstellen, dass sie für den neuen Karriereweg relevant erscheinen. Führe nicht nur deine bisherigen Positionen und Arbeitgeber auf, sondern beschreibe sie auch:

Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die für die neue Position wichtig sind

Erfolge und Projekte, die deine Kompetenz untermauern

Fähigkeiten, die du im bisherigen Berufsfeld erworben hast und die im neuen Job von Vorteil sind

Ein Beispiel: Wenn du bisher im Marketing tätig warst und nun in den Vertrieb wechseln möchtest, kannst du hervorheben, wie deine Kommunikationsfähigkeiten und dein Verständnis für Zielgruppen dir helfen, auch im Vertrieb erfolgreich zu sein.

1.4 Ausbildung und Qualifikationen

Die Ausbildung und Qualifikationen sind ein weiterer wichtiger Abschnitt im Lebenslauf eines Quereinsteigers. Neben dem höchsten Bildungsabschluss solltest du hier auch alle relevanten Weiterbildungen und Zertifikate aufführen, die deine Eignung für den neuen Job unterstreichen. Achte darauf, besonders solche Qualifikationen hervorzuheben, die einen direkten Bezug zum neuen Berufsfeld haben.

1.5 Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten

In diesem Abschnitt solltest du besondere Kenntnisse und Fähigkeiten anführen, die für den neuen Beruf relevant sind. Dazu gehören:

Fremdsprachenkenntnisse

EDV-Kenntnisse (z. B. MS Office, spezielle Software)

Methodenkompetenzen (z. B. Projektmanagement, Lean Management)

Soft Skills (z. B. Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke)

Gerade als Quereinsteiger ist es wichtig, hier die Brücke zwischen den bisherigen Erfahrungen und den Anforderungen der neuen Position zu schlagen.

1.6 Referenzen

Auch wenn Referenzen in Deutschland nicht obligatorisch sind, können sie bei einem Quereinstieg von Vorteil sein. Ehemalige Arbeitgeber oder Kollegen, die deine Fähigkeiten und deine Arbeitsweise positiv bewerten, können potenziellen neuen Arbeitgebern helfen, deine Eignung besser einzuschätzen. Wenn möglich, solltest du daher ein oder zwei Referenzen angeben, die bereit sind, auf Anfrage Auskunft zu geben.

2. Gestaltung und Formatierung des Lebenslaufs

Neben den Inhalten spielt auch die Gestaltung und Formatierung des Lebenslaufs eine entscheidende Rolle. Ein ansprechendes, übersichtliches Layout kann den ersten Eindruck erheblich beeinflussen. Achte daher auf folgende Punkte:

2.1 Einheitliches Design

Ein einheitliches Design vermittelt Professionalität und Übersichtlichkeit. Verwende eine klare, gut lesbare Schriftart und halte dich an ein Farbschema, das zum angestrebten Berufsfeld passt. Grafische Elemente sollten sparsam und gezielt eingesetzt werden.

2.2 Struktur und Gliederung

Eine klare Struktur und Gliederung sind das A und O für einen erfolgreichen Lebenslauf. Verwende aussagekräftige Überschriften, um die einzelnen Abschnitte klar voneinander zu trennen, und achte auf eine logische Reihenfolge der Inhalte. Ein gut strukturierter Lebenslauf hilft dem Leser, die relevanten Informationen schnell zu erfassen.

2.3 Umfang

Ein Lebenslauf sollte in der Regel nicht länger als zwei Seiten sein. Als Quereinsteiger kann es jedoch sinnvoll sein, zusätzliche Erklärungen zu bestimmten Abschnitten hinzuzufügen. Dennoch solltest du versuchen, die Inhalte so prägnant wie möglich zu formulieren und unnötige Details zu vermeiden.

3. Tipps für einen erfolgreichen Quereinstieg

Neben einem überzeugenden Lebenslauf gibt es weitere Faktoren, die den Erfolg beim Quereinstieg maßgeblich beeinflussen.

3.1 Netzwerken

Das Netzwerken ist besonders für Quereinsteiger von großer Bedeutung. Nutze berufliche Netzwerke wie LinkedIn, um Kontakte in der gewünschten Branche zu knüpfen und sich über mögliche Einstiegsmöglichkeiten zu informieren. Ein starkes Netzwerk kann Türen öffnen und dir den Weg in das neue Berufsfeld erleichtern.

3.2 Weiterbildung

Eine gezielte Weiterbildung kann helfen, vorhandene Lücken in deinem Wissen zu schließen und deine Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung zu erhöhen. Informiere dich über relevante Kurse und Seminare, die dich gezielt auf die neue Position vorbereiten können.

3.3 Anpassung des Anschreibens

Das Anschreiben sollte individuell auf die jeweilige Stellenausschreibung angepasst werden. Gehe darin auf deine Motivation für den Quereinstieg ein und erläutere, warum du trotz fehlender direkter Erfahrung der ideale Kandidat für die Position bist. Das Anschreiben bietet die Möglichkeit, den Lebenslauf zu ergänzen und deine Beweggründe detailliert darzulegen.

Fazit

Ein Lebenslauf für Quereinsteiger erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und eine strategische Herangehensweise, denn mit einem klar strukturierten, gut formulierten und optisch ansprechenden Lebenslauf kannst du deine Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung erheblich steigern. Betone deine Stärken, hebe relevante Erfahrungen hervor und zeige deine Bereitschaft, neue Herausforderungen anzunehmen. So überzeugst du potenzielle Arbeitgeber von deiner Eignung für den neuen Karriereweg.

 

Auf der Suche nach einem neuen Job? Dann wende dich an uns!

 

 

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Das Foto und der Text wurden teilweise mit Hilfe von KI erstellt.




Nach einer Auszeit vom Berufsleben kämpfen nahezu alle Arbeitnehmer mit den gleichen Problemen. Die eigenen Fähigkeiten lassen nach, da sie nicht mehr regelmäßig genutzt und eingesetzt werden, die Kenntnisse, die noch auf dem aktuellen Stand waren, sind plötzlich veraltet und auch das berufliche Netzwerk und wichtige Kontakte brechen während einer längeren Pause schnell in sich zusammen. Doch die Hoffnung aufgeben und sich damit abfinden, dass der Weg zurück in eine erfüllende Anstellung verbaut ist? Auf keinen Fall, denn mit der richtigen Strategie kann der Wiedereinstieg auch für Quereinsteiger und nach langer Auszeit gelingen.

Die richtige Einstellung ist entscheidend

Der Erfolg deines Wiedereinstiegs in den Job hängt von deiner Einstellung ab. Wenn du nicht an dich selbst glaubst und davon ausgehst, dass du keine passende Stelle finden wirst, ist die Wahrscheinlichkeit zu scheitern groß. Gleiches gilt, wenn du mental noch voll in deinem letzten Lebensabschnitt steckst. Denn dein Wiedereinstieg erfordert von dir drei wichtige Dinge: deine Präsenz, deine Zeit – und deine Energie. Widerstehe daher der Versuchung, dir die Lage schön zu reden. Denn nur eine realistische Analyse deiner Situation ermöglicht dir, die weiteren Schritte und eine sinnvolle Strategie entwickeln zu können.

Was kannst du, was willst du?

Bevor du dich auf die Suche nach einer neuen Stelle machst, solltest du dir darüber im Klaren sein, was du tun möchtest und welche Art von Arbeit du suchst. Überlege dir, welche Fähigkeiten und Erfahrungen du mitbringst und welche Art von Arbeit dir am meisten Spaß macht.

Analysiere den Arbeitsmarkt und die interessanten Unternehmen

Informiere dich über die Anforderungen des Arbeitsmarktes und der Unternehmen, die dich interessieren. Welche Fähigkeiten und Erfahrungen werden von Arbeitgebern erwartet? Welche Qualifikationen sind erforderlich? Welche Stellen sind derzeit verfügbar? Lies´ die Stellenanzeigen aufmerksam durch.
Bringe deine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann
Dein Lebenslauf ist vermutlich nicht aktuell und nicht auf deine aktuelle Stellensuche angepasst. Bereite ihn übersichtlich und gut strukturiert auf. Denke auch an ein aktuelles Foto und überlege dir ein pfiffiges Anschreiben. Sobald du die Bewerbungsunterlagen abgeschickt hast, kannst du dich auf die Vorstellungsgespräche vorbereiten und Antworten auf mögliche Fragen formulieren.

Die häufigsten Fehler beim Wiedereinstieg in den Job

Es gibt viele Herausforderungen, die beim Wiedereinstieg in den Job auftreten können. Hier sind einige der häufigsten Fehler, die Sie vermeiden sollten:
1. Zu hohe Erwartungen: Wenn du zu viel von dir selbst erwartest oder zu schnell zu viel willst, kann dies schnell zu Frustration und Enttäuschung führen. Setze dir realistische Ziele und gehe Schritt für Schritt vor.
2. Fehlende Unterstützung: Viele Wiedereinsteiger haben das Gefühl, alleine zu sein. Dabei ist es so wichtig, sich Unterstützung zu suchen, sei es von Freunden, Familie oder professionellen Coaches. Denn es gibt viele Organisationen, die speziell auf Wiedereinsteiger ausgerichtet sind und Unterstützung anbieten.
3. Fehlende Flexibilität: Der Arbeitsmarkt und die Anforderungen der Unternehmen ändern sich ständig. Um so wichtiger ist es, flexibel zu sein und sich an neue Situationen anzupassen, damit dein Plan gelingen kann.
4. Fehlende Selbstvermarktung: Viele Wiedereinsteiger haben Schwierigkeiten, sich selbst zu präsentieren. Und dabei ist es so wichtig, dass du anderen deinen Fähigkeiten und Kenntnisse zeigst.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Wiedereinstieg. Schau auch gerne mal in unserem Stellenmarkt nach einer passenden Stelle.

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Der Text wurde teilweise mit Hilfe von KI erstellt.




Die Frage nach den Gründen für einen Jobwechsel ist ein Klassiker im Vorstellungsgespräch. „Warum sind Sie auf der Suche nach einem neuen Job?“  ist eine Frage, die jeden Personaler interessiert. Dahinter steht der Wunsch, deine Motivation für den Jobwechsel herauszufinden oder aber im Falle einer Kündigung zu erfahren, woran es gemangelt hat.

Du kannst also sicher sein, dass dir diese Frage spätestens im Vorstellungsgespräch gestellt wird.

Gründe für deinen Jobwechsel begründen: Worin liegt deine Motivation?

Egal, welche Gründe du auch immer hast, den Job zu wechseln, es ist immer wichtig, dass du selbst weißt, weshalb Du gehst. Deshalb musst du aber nicht zwingend die wahren Gründe für einen Jobwechsel im Vorstellungsgespräch nennen. Tja, aber wie soll man es denn nun machen? Wir stellen die häufigsten Gründe für einen Wechselwunsch vor und geben dir praktische Tipps, wie du deinen Jobwechsel begründen kannst.

Persönliche Gründe: Umzug zur Familie/Partner oder Entfernung zur Arbeitsstelle

Fangen wir ganz unkompliziert an. Wechselst du die Stadt, weil du mit deinem Partner zusammenleben möchtest oder hat sich über die Zeit hinweg dein langer Weg zur Arbeitsstelle als zu anstrengend herausgestellt, wird jeder Personaler deinen Wechselwunsch verstehen können. In diesem Fall kannst du ohne Bedenken deine Gründe anführen.

Beruflicher Aufstieg

In diesem Fall strebst du durch deinen Jobwechsel eine Beförderung, mehr Verantwortung und / oder ein höheres Gehalt an. Das ist absolut legitim. In diesem Fall solltest du auf die Vorteile und Möglichkeiten im neuen Unternehmen abheben und dich nicht im Beklagen der mangelnden  Aufstiegsmöglichkeiten in der alten Firma verlieren. Sprich daher von den spannenden Perspektiven, die dir dein neuer Arbeitgeber bietet, den größeren Verantwortungsbereichen sowie Entwicklungschancen.

Jobwechsel begründen mit beruflicher Neuorientierung

Manchmal will man einfach ganz neue Wege einschlagen. Egal ob du nur die Branche wechseln oder dich als Quereinsteiger in einem ganz anderen Berufsfeld versuchen willst, hier kommt es bei der Begründung des Jobwechsels vor allem darauf an, Motivation zu zeigen. Punkte bei der Bewerbung mit Engagement, um fehlende Erfahrung auszugleichen. Hier kannst du ehrenamtliche Tätigkeiten nennen oder aber Eigenschaften wie eine schnelle Auffassungsgabe, Hartnäckigkeit oder aber dein Lernwille.

Jobwechsel nach Kündigung

Wenn du selbst gekündigt hast, kannst du ganz einfach deine Motivation und deine Gründe nennen (siehe oben). Wenn du aber gekündigt wurdest, solltest du etwas taktischer vorgehen. Eine gesetzliche Auskunftspflicht über den Kündigungsgrund in der Bewerbung besteht nicht. Ganz egal, ob du betriebsbedingt oder aus anderen Gründen gekündigt wurdest, es gibt immer eine Möglichkeit, damit im Vorstellungsgespräch professionell umzugehen. Wir empfehlen dir, immer bei der Wahrheit zu bleiben und die Ausführungen für den Grund der Kündigung möglichst kurz zu halten. Fokussiere dich darauf zu erklären, was du an dem jeweiligen Jobangebot spannend findest.

Probleme mit dem alten Arbeitgeber oder Kollegen

Um die Gründe für deinen Jobwechsel seriös und professionell darzulegen, solltest du nie, aber wirklich niemals über deinen alten Arbeitgeber abfällig reden. Selbst wenn es zu Streitigkeiten am Arbeitsplatz gekommen sein sollte oder du vollkommen unfair behandelt wurdest: Vermeide diskreditierende Bemerkungen, denn diese sprechen nicht unbedingt für dich.

Unser Tipp: Begründe deinen Jobwechsel nicht damit, dass du unbedingt schnell von deinem alten Arbeitgeber weg möchtest. Formuliere lieber alles unter der Prämisse „Hin zum neuen Arbeitgeber und neuen Herausforderungen“. So bekommen Recruiter den Eindruck, dass du ein Ziel verfolgst oder eine Strategie für deine berufliche Zukunft vor Augen hast und eben nicht vor irgendwem fliehst.

Begründung des Jobwechsels nach kurzer Zeit

Wenn dein letzter Jobwechsel erst kurze Zeit zurückliegt und du gemerkt haben solltest, dass du unglücklich im neuen Job bist, werden viele Personaler hellhörig. Hast du dich womöglich übernommen? Gibt es Probleme im Team? Weißt du vielleicht doch nicht, was du möchtest? Sie machen sich dann Sorgen, ob diese Probleme dann im neuen Job bei ihnen auftauchen.

Die gute Nachricht: Diese Sorgen kannst du den Personalern nehmen. Ein absolut nachvollziehbarer Grund für einen kurzfristigen Jobwechsel ist, dass du in deinem Job etwas gesucht hast, was du dann dort nicht finden konntest. Auch hierbei gilt wieder: Mache den alten Arbeitgeber nicht schlecht! Erkläre auf Nachfragen im Vorstellungsgespräch, was du dir vom alten Job erhofft hattest, was dann doch nicht so eingetroffen ist und lege dein Augenmerk darauf, zu erklären, warum du von genau dieser Stelle glaubst, dass deine Erwartungen erfüllt werden und du der perfekte Kandidat dafür bist.

Grundsätzlich gilt: Beachte bei deinen Bewerbungen, deine Argumentation schlüssig aufzubauen und dein Gegenüber von deiner echten Motivation für das Jobangebot zu überzeugen.

Wenn du gerade über einen Jobwechsel nachdenkst, dann findest du hier unsere aktuellen Stellenangebote.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.




Quereinstieg: Nahezu alle Branchen zeigen sich beim aktuellen Fachkräftemangel Quereinsteiger:innen gegenüber offen. Viele werben die fachfremden Mitarbeiter:innen sogar direkt an. In zahlreichen Stellenangeboten findet sich der Zusatz, dass auch ein Quereinstieg willkommen sei. Dafür sprechen gleich mehrere Aspekte: In Zeiten des Fachkräftemangels sind Unternehmen zum Teil auf Quereinsteiger:innen angewiesen, um freie Stellen zu besetzen. Zudem lässt sich durch sie der Personalbedarf schneller abdecken. Mit gezielter Einarbeitung und Vermittlung von benötigten Kompetenzen können Quereinsteiger:innen schnell ein vergleichbares Niveau wie ihre ausgebildeten Kollegen erreichen.

Was musst du mitbringen, um als Quereinsteiger:in Chancen zu haben?

Um erfolgreich in ein neues Aufgabenfeld starten zu können, musst du zwei Voraussetzungen erfüllen: Du bist motiviert und hast dich mit dem neuen Berufsfeld auseinandergesetzt und zweitens: Du verfügst bereits über Erfahrung im angestrebten Fachbereich. Dabei geht es nicht um eine klassische Ausbildung, aber du solltest über Erfahrungen aus Hobby, Ehrenamt oder Nebenberuf verfügen. Oder du hast Fähigkeiten, die auf die neue Tätigkeit übertragen werden können. Oder du hast Kontakte im angestrebten Bereich. Sie helfen auf jeden Fall.

Eine Bewerbung als Quereinsteiger:in ist besonders herausfordernd: Du willst einen potenziellen Arbeitgeber:in überzeugen, dass an dir kein Weg vorbeiführt, obwohl eine Ausbildung oder ein relevantes Studium in diesem Bereich fehlen. Deshalb ist es so wichtig, dass du deine Stärken in der Bewerbung aufführst und dich selbstbewusst gibst. Das ist leider leichter gesagt als getan.

Hier haben wir für dich die wichtigsten Punkte in einer Checkliste zusammengefasst, die für den Lebenslauf helfen:

  • Was kannst du, was hast du gelernt?
  • Warum willst du deinen Beruf wechseln?
  • Welche deiner Erfahrungen könnten dabei helfen?
  • Hast du alle relevanten Kompetenzen im Lebenslauf herausgestellt?
  • Signalisiere in deiner Bewerbung auf jeden Fall deine Lernbereitschaft, das wirkt Zweifeln entgegen. Und gib dich selbstbewusst.

Überlege auch, ob Zeitarbeit eine Möglichkeit für dich sein könnte. Zeitarbeitsunternehmen bieten dir die Chance, Berufserfahrung in unterschiedlichen Branchen zu sammeln und verschiedene Unternehmen kennenzulernen, ohne den Arbeitgeber:in zu wechseln. Schau doch einfach mal bei uns im Stellenmarkt vorbei.

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